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Penzing Stars - das Mikrofestival in Wien

- Vom 27. bis 29. Juni wird im 14. Wiener Gemeindebezirk getanzt. Mit der Kulturinitiative "Penzing Stars" (www.penzingstars.at) wird das kreative Schaffen in Penzing und seinen Grätzeln sichtbar gemacht, gestärkt und vernetzt. Dabei stehen nicht nur professionelle Künstlerinnen und Künstler am Parkett, sondern auch Semiprofessionelle und Laien.

Mit unterschiedlichsten kulturspezifischen Veranstaltungen wird eine dem Zeitgeist entsprechende Szenerie erzeugt, die den Bezirk belebt und den öffentlichen Raum für interessierte BesucherInnen in einem neuen, für sie eventuell unbekannten Blickwinkel erscheinen lassen soll. Das "Staraufgebot" ist vielschichtig und erfreut Groß und Klein. Es reicht von Hörspiel über Kurzfilm, Karaoke, Flohmarkt bis zu elektronischem Sound. Dabei warten interessante, teilweise zweckentfremdete Orte darauf, gemeinsam entdeckt und betanzt zu werden.

Partizipation schafft neue Bezirkskultur

Unter dem Titel "Vom Großen ins Kleine und zurück" unterstützt der Verein Stadtimpuls (www.stadtimpuls.at) Kulturschaffende in Wiener Grätzeln und Bezirken mit ihren künstlerischen und organisatorischen Kompetenzen eine eigene Öffentlichkeit herzustellen, und sich so am Leben in der Stadt zu beteiligen. Das Projekt "Penzing Stars" - ein Teil des Programms - wurde von Patricio Canete, aufgewachsen in Penzing und selbst Kulturschaffendem, und Bernhard Tobola in Zusammenarbeit mit Kulturinitiativen des Bezirks ins Leben gerufen. Dabei nehmen sie mit dem Titel „Penzing Stars“ ironisch Bezug auf die beinahe ähnlich klingende ORF-Fernsehshow. Doch anders als dort sind die „Penzing Stars“ nicht etablierte Größen des Hoch-Kulturbetriebs, sondern Menschen und Initiativen aus dem alternativen Kulturbereic

 

Programm:

-- FR 27.6.

 

Gloriette Kino, 14., Linzer Strasse 2

Verkehrsmittel: 52er/10A/10er - Johnstr./Linzerstr.

18.00 Vernissage Gina Müller & Anna Schreger

19.00 Eröffnung GR Peko Baxant

19.15 Minimalfarben & Töne Hörspielcollage Caroline Hofer &

Sounds 55.rnd (cheap/ temp~)

20.15 Rocketman, Kurzfilm, Regie Jakob Ballinger,

Filmproduktion Juliane Beer , 2008
21.15 Penzing Stars Bus Tour mit Endstation Louis Braille Haus, Moderation Sebastian Brauneis

Anmeldung: anheizdeckenfahrt@penzingstars.at

 

Louis Braille Haus, 14., Hägelingasse 4-6

Verkehrsmittel: U3/10er/49er - Hütteldorfer Str., S45 - Breitensee

22.00 H.A.P.P.Y Special, Djs Houseboy, Fercher und X&I

 

-- SA 28.6.

 

Christian-Broda-Bildungsheim, 14., Penzinger Straße 72

Verkehrsmittel: U4 - Hietzing

20.00 maschek.redet.drüber (Dorfers Donnerstalk)

+ Lichtdesign von 010ptik (binär /Elektroland)

 

Reigen, 14., Hadikgasse 62

Verkehrsmittel: U4 - Hietzing

 

22.00 Zirkus Maximus & Tingel Tangel

LIVE: KNARF RELLÖM TRINITY (Pudelklub Hamburg)

Djs RAMPELOTTO, SIMONAGGIO, ARMIN SCHMELZ, 3VOLT (CHEAP/FM4)

 

-- SO 29.6.

 

Matznerpark, 14., Ecke Goldschlagstraße/Matznergasse

Verkehrsmittel: 52er - Diesterwegg., 49er/S45 - Breitensee, 51 A - Ameisgasse

 

11.00 – 18.00 Design Flohmarkt

Kinderbus

Djs Wolfgang Fercher & Roter Stern Breitensee

Kill Karaoke

Picknick mit Kakao, Kaffee und Kuchen

Installation "kosmodrom“, Juliane Beer & Jakob Ballinger,

 

Gloriette-Kino, 14., Linzer Strasse 2

Verkehrsmittel: 52er/10A/10er - Johnstr./Linzerstr.

 

Schönbrunnergelb im Look der fünfziger Jahre präsentiert sich das Gloriette-Kino Ecke Linzer und Johnstraße im 14. Wiener Gemeindebezirk: in der Vorstadt also, wo früher an jedem Eck ein Kino war. Die Multiplexe haben die letzten Bezirkskinos umgebracht. Nur wer eine Nische fand, lebt noch. Das Gloriette-Kino setzt auf besonders wertvolle Filme für ein anspruchsvolles Publikum einerseits, und auf pädagogisch interessante Kinderfilme anderseits. „Die wunderbare Welt der Amelie“, „Goodbye Lenin“, „Zimt und Koriander“, „Das Leben der Anderen“ – das sind unsere Filme, und die spielen wir Tag für Tag in zumindest einer Vorstellung, oft mehr als ein Jahr lang.

Das Kino wird bald hundert Jahre alt, es ist in den letzten Jahren vor dem ersten Weltkrieg aus einem Wirtshaus entstanden. Es hatte immer wirtschaftlich zu kämpfen und mußte sich spezialisieren. Weil in nächster Nähe das Fischer-Kino, das deutsche Nachkriegsschnulzen spielte (daher „Hausmeisterkino“ genannt), brachte das Gloriette-Kino Western und Krimis. Folglich nannte man es die „Blutoper“. Das änderte sich abrupt, als die neuen Besitzer, die Kinofamilie Bespalez, den Kinderfilm ins Haus brachte. Walt Disney-Filme wie „König der Löwen“ brachten wieder ausverkaufte Vorstellungen.

 

Zuletzt aber findet eine konsequente Abkehr vom reinen Kinder- und Familienkino statt. Zumindest abends werden - in gemütlicher Atmosphäre, mit einem freundlichen Buffet und stets gesprächsbereiten Mitarbeitern - ausgewählte Art-Haus-Filme gezeigt.

Spätestens zum hundertsten Geburtstag melden wir uns wieder.

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Louis Braille Haus, 14., Hägelingasse 4-6

Verkehrsmittel: U3/10er/49er - Hütteldorfer Str., S45 - Breitensee

 

Das "Louis Braille Haus" versteht sich als Betreuungseinrichtung für alle sehgeschädigten Menschen.

So stehen die Mitarbeiter blinden und sehbehinderten Menschen und deren Angehörigen mit Rat und Tat zur Seite.

Das Haus soll aber auch Ort der Begegnung sein - für sehende, sehbehinderte, blinde und behinderte Menschen!

Sowohl das Louis Braille Haus als auch das Haus des Auges verfügen über einen behindertengerechten, sprechenden Lift.

 

Das Louis Braille Haus in der Hägelingasse 4-6, benannt nach dem Erfinder der Blindenschrift, wurde in den 1990er Jahren gekauft, umgebaut und adaptiert.

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Christian-Broda-Bildungsheim, 14., Penzinger Straße 72

Verkehrsmittel: U4 - Hietzing

 

Christian Broda war bereits im Widerstand gegen den Ständestaat aktiv und deshalb auch mehrmals in Haft. In der NS-Zeit mußte er zum Militär einrücken, setzte seine illegale Arbeit jedoch fort und wurde deshalb 1943 verhaftet, ohne dass ihm etwas nachgewiesen werden konnte.

Christian Broda, der bald mit Veröffentlichungen zu rechts- und gesellschaftspolitischen Fragen an die Öffentlichkeit trat, war von 1957 bis 1959 Mitglied des Bundesrates, von 1960 bis 1966 und von 1970 bis 1983 Justizminister, und von 1962 bis 1983

Abgeordneter zum Nationalrat.

1987 erhielt er den Menschenrechtspreis des Europarates.

Das 1945 eingerichtete Bildungsheim der SPÖ, 14., Penzinger Straße 72, wurde Christian-Broda-Bildungsheim benannt.

Der im Christian-Broda-Bildungsheim gelegene Veranstaltungs-/Theatersaal ist unter anderem eine Spielstätte des Volkstheaters.

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Reigen, 14., Hadikgasse 62

Das Reigen beheimatete in den frühen 90iger Jahren nicht nur die aufkeimende Clubbing- und Afterwork-Kultur, sondern auch einen der ersten Acid-House Clubs der Stadt. Wir freuen uns, im Reigen eine der nettesten, ausgefallensten Hamburger Bands im Rahmen zweier Wiener Veranstaltungsformaten (Zirkus Maximus & Tingel Tangel)

willkommen zu heißen:

LIVE: KNARF RELLOEM TRINITY

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Matznerpark, 14., Ecke Goldschlagstraße/Matznergasse

Verkehrsmittel: 52er - Diesterwegg., 49er/S45 - Breitensee, 51 A - Ameisgasse

Der Matznerpark ist ein Park zwischen Goldschlagstraße, Märzstraße, Ameisgasse und Matznergasse liegt.

An diesem Sonntag soll für Groß und Klein etwas im Programm dabei sein.

Von 11.00 - 18.00 Uhr findet der Flohmarkt mit ausgewählten Designstücken statt.

Währenddessen soll durch ausgelegte Decken, Kaffe & Kuchen eine Picknick-Atmosphäre erzeugt werden.

Zur Abrundung gibt's Djs, einen Spielebus und Kill Karaoke.

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Gina Müller

1973 am 1.Oktober in Horn, NÖ geboren

1992 Matura am Gymnasium in Gmünd

1995 – 2000 Grafik Design-Studium, Meisterklasse Erben, Universität für angewandte Kunst in Wien

1998/99 Studienjahr an der Hochschule der Künste Berlin

2000 Diplom an der Universität für angewandte Kunst bei Prof. Tino Erben

 

Ausstellungen Auswahl

2001 “kein Rosa heute.”, Arthotek Galerie Wien, 1010 Wien

2003 “Zebradisco”, Galerie “Found for You”, Quartier 21, Museumsquartier, 1060 Wien

2003 “5 Neue Jetzt”, Gruppenausstellung, Blaugelbe Galerie Zwettl

2005 Lassie come home, Gruppenausstellung, SKAM, Hamburg, St. Pauli

2005 Grandopening, Gruppenausstellung, Bluesky Artspace, 1010 Wien

2005 Hallo Anne Bonny 1, Transporterbar, 1050 Wien

2005 Hallo Anne Bonny 2, Lakkrisbudin, Reykavic, Island

2005 Hallo Anne Bonny 3, Costum house Gallery, Westport, Irland

 

2005 Grandfinale, Gruppenausstellung, Bluesky Artspace,

1010 Wien

2006 Gezeichnet, Gruppenausstellung, Nö Landesmuseum, St. Pölten

2006 Viennabiennale, Painting show, Gruppenausstellung, 1030 Wien

2006 Viennabiennale, Offenes Atelier, 1140 Wien

2006 Potential Dialogue, Gruppenausstellung, Museum of modern art, Nanjing, China

2007 Alles gut im Wunderland, Transporterbar, 1050 Wien

2007 Alles ein Wunderland, Galerie Dana Charkasi, 1010 Wien

2008 Schnee in den Alpen, Gruppenausstellung, März Künstlervereinigung, Linz

 

Stipendien

2000 Stipendium der Sussmannstiftung

2002 Kunstankauf der Stadt Wien

2003 1. Preis der Sussmannstiftung

2004 Kunstankauf des Landes Niederösterreich

2005 Auslandstipendium des Landes Niederösterreich in Westport, Irland

(Gina Müller)

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Anna Schreger

Geboren 1977 in Wien, seit 2005 Ateliergemeinschaft in Wien.

 

2001 - 2005 Studium bildenden Kunst, Schwerpunkt Grafik und druckgrafische Techniken, Akademie der bildenden Künste Wien, Klasse Gunter Damisch.

2000 Auslandssemester an der ENSBA Paris (école nationale supérieure des beaux-arts).

1998 - 2003 Kunstpädagogikstudium, Akademie der bildenden Künste Wien.

1997 - 2003 Französischstudium, Universität Wien.

 

Ausstellungen

2008 therapietankstelle, Museum auf Abruf, Wien. www.musa.at

2006 fingern, swingr_raumaufzeit, Wien. www.swingr.be.tt

2006 fingertips, Transporter, Wien. www.transporterbar.com

2004 10 handlungen, WUK, Wien.

2004 twosome und tastobjekte, Geschäftslokale im 7. Bezirk,Wien.

2001 intimfries, Kulturhaus Sargfabrik, Wien

 

Ausstellungsbeteiligungen / Auswahl

2007 real. junges österreich, Kunsthalle Krems, Nö.

2006 alle tiere im wald, Swingr_raumaufzeit, Wien.

2006 dessins, Galerie Frey, Wien.

2005 new perpectives, Galerie Frey, Wien.

2005 art position, Ottakringer Brauerei, Wien.

2005 hell/dunkel, Kupferstichkabinett der Akademie der bildenden Künste Wien.

2003 EG süd, semperdepot/Akademie der bildenden Künste Wien.

2003 die bücher der künstlerInnen, Kupferstichkabinett Akademie der bildenden Künste Wien.

2001 junge figuren, Galerie 422, Gmunden.

2001 portrait - hommage louise bourgeois, Kupferstichkabinett der Akademie der bildenden Künste Wien.

2000 collectif étranger, ENSBA, Paris.

 

Stipendien / Preise / Ankäufe

2008 Ankauf, Stadt Wien.

2006-2007 Arbeitsstipendium des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur.

2005 Preis für Grafik und druckgrafische Techniken der Akademie der bildenden Künste Wien.

2005 Preis und Ankauf, austria email, Knittelfeld.

2003 Stipendium an der école des beaux-arts avignon.

2002 Goldener Füger-Preis.

2000 Sokratesstipendium, école nationlas supérieure des beaux-arts, paris.

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Minimalfarben & Töne

Catarina Pratter und Martin Stepanek arbeiten seit 1996 musikalisch zusammen.

Zentrum ihrer Zusammenarbeit bildet die Formation 550 Rondy (gemeinsam mit Matthias Lichtenegger) mit Veröffentlichungen auf cheap entertainment und temp~ records, Konzerten und DJ-Auftritten im In- und Ausland, Theatermusiken sowie einer Reihe von Hörspielproduktionen mit der Autorin Caroline Hofer.

Neben dieser, der Verbindung von Songstrukturen mit den klanglichen Möglichkeiten aktueller Dance-Musik gewidmeten Kooperation, bestehen verschiedene Nachfolge- und Nebenprojekte:

Seit 2004 die rockige Trash-Elektro-Combo Catarina Pratter & the Rondies (mit Veröffentlichungen auf Sue.Mi) und seit 2006 das Minimal Techno Projekt 55.rnd (VÖ auf temp~).

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Rocketman

Was ist, wenn es reicht? Der Punkt kommt – und dann, dann rauscht es kurz im Monitor. In der Misson Control von Baikanur bekommt eine amerikanische Kollegin einen hysterischen Anfall, Messgeräte zeichnen nur noch spärliche Signale auf – doch Sergej Kruschenkov, Kosmonaut der ehemaligen Sowjetunion ist verschwunden.

Und 300 km unter Sergej – das Blau des Meeres. Irgendwo an einer Meeresbrandung ein kleines Haus.

Im Wohnzimmer sitzt ein kleines Mädchen und sieht fern. „Katjuschka ...“, flüstert Sergej leise.

(Produktionsmitteilung)

 

Regie: Jakob Ballinger

Buch: Jakob Ballinger/ Juliane Beer

Kamera: Volkmar Geiblinger

Schnitt: Johannes Anderwald

Ton: Karl Edelmayer, Mathias Lenz, Vinzenz

Sounddesign: Martin Stig Andersen

Musik: Martin Stig Andersen

Ausstattung: Katharina Moraweck, Pepi Kreiler

Darsteller: Christoph Theussl, Andrea Wiland

Produzent: Juliane Beer

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Penzing Stars Bus Tour

Mit einem Reisebus der Wiener Lokalbahn führt eine Fahrt durch das abendliche Penzing. Vollgespickt mit besonderen, persönlichen, Penzinger Attraktionen verspricht diese Busfahrt Einblicke in das Innerste und Äußerste eines Wiener Stadtrandbezirkes.

Praktischerweise führt diese direkt vom Gloriette-Kino bis zur nächsten Penzing Stars Veranstaltungstätte, dem Louis Braille Haus.

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H.A.P.P.Y Special

Seit 15 Jahren hat sich H.A.P.P.Y der „Verwirklichung bescheuerter Projekte“ verschrieben. Nicht nur mit den seit 1993 kontinuierlich und regelmäßig stattfindenden Club-Veranstaltungen, mit House- und Easy-Listening-Musik, sondern vor allem durch vielseitige Aktivitäten und Aktionen auch im Kunstkontext.

So unterscheidet sich H.A.P.P.Y bis heute von üblichen Clubs durch die so genannten “Happynings”.

Das sind Aktionen parallel zur Party, die von Mitmachtheater über aktionistische Performances bis zur glamourösen Show reichen.

Über 300 derartiger “Happynings” hat man so in den vergangenen 15 Jahren realisiert.

Die Künstlergruppe (“Happybande”) rund um Mastermind Tomtschek fiel aber unter anderem auch mit zwei Spielfilmen auf.

“Felicidat” (einer mit einem Kunstpreis ausgezeichneten interaktiven

Telenovela), “Ekstase”, ein dritter Abendfüller ist derzeit im Entstehen. Ausserdem gab es noch die viel beachteten zwei Versuchen zum “schlechtesten Musical der Welt” ("Stefffi" und

"Lagerhouse"), dem Coffeetablebook schlechthin („Haare am Popo, Yeah“), einer angeblich aus Moskau stammenden Revuetruppe, Lesungen, diversen

Auftritten auf Paraden und anderen Veranstaltungen, sowie der TV-Sendung “Happy TV”.

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maschek.

machen einen halben Abend lang das, womit sie sich von der anarchistischen Medienguerilla der späten 90er Jahre in die österreichischen Fernsehschirme und globalen YouTube-Accounts (http://www.youtube.com/maschek)

hineingespielt haben: sie reden drüber, übers Fernsehen. Bekannte Clips aus “Dorfers Donnerstalk” werden ebenso wiederzusehen sein wie brandaktuelles, oder auch bislang unveröffentlichtes Material.

 

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010ptik (binär /Elektroland)

010ptik ist ein Visualprojekt von Musiker und Veranstalter

Tobias Lintl.

 

Konzipiert für Beleuchtung von Clubabenden, ursprünglich für die monatliche Musikveranstaltung ELEKTROLAND in Wien,bisher im Elektro-Gönner, Wirr und im Transporter.

Mit Diaprojektoren projizierte Muster und Grafiken bilden ein Raster aus Licht und Nichtlicht, Projektion und Reflexion.

So entsteht eine Rasterung des Ortes. Zur Erzeugung von Räumlichkeit werden mit Lichtnetzen Schichten im Raum sichtbar gemacht, der Raum wird neu definiert.

 

Tobias Lintl beschäftigt sich auch mit elektronischer Musik, zumeist unter dem Pseudonym "binär" mit Live-Auftritten und Dj-Sets.

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KNARF RELLOEM TRINITY

Move Your Ass & Your Mind Will Follow

 

Knarf Rellöm is in the House again. Und ruft gleich ein neues Genre aus. In Anlehnung an „No Wave“ bittet er die Plattenhändler, seine Platten in der Rubrik „No Deutschland“ einzuordnen.

Denn Knarf Rellöm fühlt sich hierzulande nicht wohl und formuliert das auch offen. „Entspannter Patriotismus“ – nicht mit Knarf, denn der hält es lieber mit Sun Ra, diesem großen Visionär des Free Jazz: „Space is the Place“. Wenn auf diesem Planeten nur noch die Dummheit regiert, dann hilft bloß die Flucht ins All.

Aber Knarf Rellöm ist natürlich kein Eskapist. Seine Musik ruft nach Veränderung. Im Hier und zwar jetzt, sofort! „Ist das noch zeitgemäß?“, mögen Einige fragen. „Ist Knarf Rellöm etwa Kommunist?“ –

Wenden Sie sich mit diesen Fragen bitte vertrauensvoll an den Künstler selbst. Und auch mit der Frage, warum auf der Dankesliste nicht nur linke Ikonen wie Toni Negri und Guy Debord auftauchen, sondern auch Franz Josef Strauss und Rudi Völler. Aber bitte genau lesen: Nicht um „Dank“ geht es hier, sondern um „Treibstoff“. Die Welt ist nun mal nur dialektisch faßbar. Kritische Energie ist eine Mischung aus dem, was uns anzieht und abstößt.

Klingt kompliziert? – Keine Angst, Knarf Rellöm läßt weder den Pädagogen, den Prediger noch den Diskurs-Popper raushängen. Denn wie immer hat die Musik auch – und zwar vor allem – sehr viel Groove, Sex Appeal, Witz und Charme. Funk und Disco bilden das Gerüst, nicht Indie-Innerlichkeit. Mit seiner Verzahnung von Message und Dancefloor schlägt die Knarf Rellöm Trinity einen Bogen zu den großen Ahnen des tanzbaren Agit-Prop, Sly Stone, The Last Poets und Curtis Mayfield. Und genau darum geht es: Die Linke (und damit ist, verdammt noch mal, nicht „Die Linke“ Lafontain’scher Prägung gemeint) wieder sexy zu machen. Populär, nicht populistisch. Kein Wunder also, dass das Design von „Move Your Ass & Your Mind Will Follow“ an die Cover des legendären „März“-Verlags angelehnt ist.

„März“, das sollte man den Nachgeborenen erklären, war einer der wenigen linken Publikumsverlage der BRD, der nicht nur hohe Verkaufsauflagen hatte, sondern für dessen Herausgeber Jörg Schröder Pop und linke Theorie keinen Widerspruch darstellten. Keine straff organisierte K-Gruppen-Esoterik, sondern Knaller wie die von Rolf-Dieter Brinkmann herausgegebene „Acid“-Anthologie und „Sexfront“

von Günter Amendt. Agitation, die Spaß macht. Mehr noch: Was die Knarf Rellöm Trinity vom „März“-Geist übernommen hat, ist die Erkenntnis, dass Lust gar nicht ohne ein ganz bestimmtes politisches Bewußtsein denkbar ist. „Es gibt nur cool oder uncool“ muss wieder als politische Kategorie gedacht werden. Die Zeit der Style-Gefechte ist vorbei! Und die Zeit des Kuschelns sowieso. Let’s put some Inhalt in your tank.

Dass „Move Your Ass & Your Mind Will Follow“ mit der Sprengkraft eines Manifestes daherkommt, das sich weigert, zwischen „Mind“ und „Ass“ zu trennen, ist der Knarf Rellöm Trinity wieder und immer noch zu verdanken: Knarf Rellöm aka King Fehler (Instrumente, Stimme), DJ Patex (Instrumente, Stimme) und Viktor Marek (Instrumente, Stimme).

(Martin Büsser)

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Kill Karaoke

KILL KARAOKE: der Lieblingsclub der berufsjugendlichen Spaßkultur zum Gernhaben. Sing eins von 1000 Karaokeliedern deiner Wahl und kill Karaoke dabei. Das geht nicht? Das geht. Mach dich frei, greif tief in unsere Disguise-Box und interpretiere wie du noch nie interpretiert hast. KILL KARAOKE freut sich mit der Welt auf deinen Auftritt.

SING TILL YOU KILL KARAOKE.

(KILL KARAOKE)

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Wolfgang Fercher

Musikalisch sozialisiert durch punk/post-punk.

Wichtigstes Hörerlebnis (soulinitiation) aber Bobby Womack

„no matter how high“ Anfang der 80er (Dank an Eberhard Forcher).

Djing (chronologisch) : Indie, Hip Hop, Deephouse, Techno

Parallel dazu permanentes Soulsearching als musikalische

konstante Schlüsselerlebnisse safe soul, believers und soul-essence

great yarmouth.

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Roter Stern Breitensee

Name: DJ Roter Stern Breitensee

Labels: „Safe Soul“, Stax/The Experienced Heartmenders Soul Revue

Bio: Penzinger since 1970, Soul Boy since 1985, Safe Soul since 1990

Schulen: Soulful Shack/Gerald Hündgen, Godinism

Djing: Deep Soul, Sweet Soul, Street Soul, Southern Soul, Indie Soul, Modern Soul, Crossover Soul, Northern Soul, Beat Ballads, Rhythm n Blues, Red Wedge

Compilation: The Whole Damn World Is Going Crazy - 21 Selected Stax-Heartmenders (Stax/Zyx)

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Rückfragehinweis:

Patricio Canete

+43650 9523 555

patricio.canete@penzingstars.at

 

Bernhard Tobola

+43699 1630 6611

bernhard.tobola@penzingstars.at

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