Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Schauspiel Dortmund: Zwei Texte, ein Abend: „Das Mrs. Dalloway Prinzip/4.48 Psychose“Schauspiel Dortmund: Zwei Texte, ein Abend: „Das Mrs. Dalloway Prinzip/4.48...Schauspiel Dortmund:...

Schauspiel Dortmund: Zwei Texte, ein Abend: „Das Mrs. Dalloway Prinzip/4.48 Psychose“

Premiere ist am Samstag, 25. September, um 19.30 Uhr

Zwei Autorinnen, zwei Texte, ein Tag. Vergangenheit, Gegenwart und die mögliche Zukunft, die ineinander fallen: Virginia Woolfs berühmter Roman „Mrs. Dalloway“ und „4.48 Psychose“ von Sarah Kane.

 

Copyright: Birgit Hupfeld

Regisseurin Selen Kara inszeniert erstmalig diesen Dialog zwischen den beiden Autorinnen, die mehr als 70 Jahre trennen und die doch so viel in ihrer Kunst vereint. Virginia Woolfs Roman „Mrs. Dalloway“, den Selen Kara mit Dramaturg Christopher-Fares Köhler für die Bühne bearbeitet hat, vollzieht sich innerhalb eines einzigen Tages, bis in die Nacht hinein. Im Zentrum der Geschichte: Clarissa Dalloway, und Septimus Warren Smith, der junge Veteran, der die psychischen Folgen des Ersten Weltkrieges mit sich trägt. Mrs. Dalloway beschließt, dass sie die Blumen selber kaufen wird! Und dann? Dann vollzieht sich ein Tag voller kleiner und großer Ereignisse, die das eigene Leben infrage stellen und die Entscheidungen der eigenen Geschichte aufblitzen lassen.

Sarah Kane beschreibt in ihrem fünften und letzten Stück „4.48 Psychose“  den klarsten und dunkelsten Moment der Nacht zum Morgen hin, indem sie Bilder, Zahlen, pathologische Berichte und poetische Assoziationen aufruft. Figuren, Zeit und Raum werden aufgelöst zu einem Rausch auf der Suche nach dem eigenen Ich.

Das Mrs. Dalloway Prinzip
nach Virginia Woolf
in einer Fassung von Selen Kara & Christopher-Fares Köhler
Erzählerin Linda Elsner
Clarissa Dalloway Bettina Engelhardt
Septimus Warren Smith Christopher Heisler
Richard Dalloway Adi Hrustemović
Dr. Holmes / Sir William Bradshaw Nika Mišković
Lucrezia Warren Smith Valentina Schüler, Antje Prust
Peter Walsh Raphael Westermeier

4.48 Psychose
von Sarah Kane
Mit Linda Elsner, Bettina Engelhardt, Christopher Heisler, Adi Hrustemović, Nika Mišković, Valentina Schüler, Antje Prust, Raphael Westermeier

Regie Selen Kara
Musik Torsten Kindermann
Bühne Lydia Merkel
Kostüm Anna Maria Schories
Licht Sibylle Stuck
Ton Andreas Sülberg, Gertfried Lammersdorf
Dramaturgie Christopher-Fares Köhler
Regieassistenz Ruven Bircks
Bühnenbildassistenz Christiane Thomas
Kostümassistenz René Neumann
Inspizienz Ralf Kubik
Soufflage Ruth Ziegler

Regiehospitanz Violetta Zwick

Karten für die Premiere kosten 12,- bis 33,- Euro, für alle weiteren Termine (26. September, 18 Uhr, 13. und 14. Oktober, jeweils 19.30 Uhr sowie weitere ab November) 9,- bis 23,- Euro und sind erhältlich im Kundencenter (Platz der Alten Synagoge), unter www.theaterdo.de und 0231/50-27222.

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 12 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Nachdenklich, Lebhaft, Wütend, Wehmütig! Ballett am Rhein: „Vier Neue Temperamente“

DIE VIER TEMPERAMENTE George Balanchine PHLEGMATIC SUMMER Michèle Anne de Mey (Uraufführung) SANGUINIC: CON BRIO Demis Volpi (Uraufführung) CHOLERIC Hélène Blackburn (Uraufführung) FROM TIME TO…

Von: Dagmar Kurtz

Hinter der Bühne

Adriana ist der gefeierte Star der Schauspielbühne. Aber auch Ruhm und Anerkennung schützen nicht davor, hintergangen zu werden. Und wenn zwei Frauen denselben Mann lieben, sind Eifersucht, Intrige…

Von: Dagmar Kurtz

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑