Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Schultheatertage 2008 in StadeSchultheatertage 2008 in StadeSchultheatertage 2008 in...

Schultheatertage 2008 in Stade

Mittwoch, 21. Mai, bis Freitag, 23. Mai 2008, STADEUM

 

Theater macht Schule. Daher geht das Stadeum nun voller Elan in die dritte Runde der beliebten Schultheatertage, und zwar erstmals in Kooperation mit dem Landschaftsverband Stade. An drei statt bislang zwei Tagen präsentieren Schulen aus der gesamten Region ihre einstudierten Stücke und Sketche vor „großem“ Publikum auf der Stadeum-Bühne, und zwar auf hoch- und plattdeutsch.

 

Über 400 Kinder und Jugendliche sind bei den dritten Schultheatertagen mit von der Partie. Begeisterte Wiederholungstäter sind ebenso dabei wie neue Nachwuchsta-lente. Unterstützt werden die Schultheatertage vom Förderkreis Stadeum.

 

Den Anfang macht am Mittwoch, 21. Mai, um 10 Uhr das allseits beliebte Stück „Peter und der Wolf“ von Sergej Prokofjew, inszeniert von der Grundschule am Burggra-ben. Im Anschluss daran sorgt die Band der Grundschule Wiepenkathen mit Songs wie „Yesterday“ und Co. im Stadeum-Foyer für Stimmung. Um 14.30 Uhr begeistert das Gymnasium Warstade Hemmoor mit dem Klassiker „Ein ungleiches Paar“.

 

Musikalisch geht es ab 17.30 Uhr im Stadeum-Foyer weiter, und zwar mit der Band des Gymnasiums Buxtehude Süd, die das Publikum mit Jazz und Pop auf das nächste Theaterstück einstimmt. Ab 18 Uhr dreht sich bei der Gruppe „Neele und so“ vom Athenaeum alles um Improvisation. Das Publikum entscheidet per Zuruf, was auf der Bühne geschieht. Theatersport vom Feinsten.

 

Die BBS II hingegen weiß schon genau, was auf dem Spielplan steht. Ab 19.45 Uhr bringen 15 Schüler und sechs Lehrer „Die Feuerzangenbowle“ auf die Stadeum-Bühne.

 

„Hiergeblieben“ heißt es am Donnerstag, 22. Mai, ab 16.30 Uhr bei der Haupt- und Realschule Kehdingen. In diesem sozialkritischen Stück geht es um Migration und Abschiebung. Etwas heiterer geht es ab 19.45 Uhr bei der Theater-AG vom Gymna-sium Neu Wulmstorf zu. Die 28 Jungdarsteller sind in dem Stück „Von Fröschen und Prinzen“ auf der Suche nach dem Richtigen.

 

Der dritte Schultheatertag steht als „Plattdeutscher Schultheatertag“ des Land-schaftsverbandes Stade ganz im Zeichen der plattdeutschen Sprache. Die Besten von insgesamt 48 Gruppen aus dem ganzen Elbe-Weser-Dreieck, die sich am Vormittag intern einer Jury präsentieren, zeigen ab 14 Uhr öffentlich auf der Stadeum-Bühne, was in ihnen steckt. „Schölers speelt op Platt“ lautet das Motto des Tages. Passend dazu stehen Schirmherr Christian Seeler und Sandra Keck vom Ohnsorg-Theater für ein plattdeutsches Interview zur Verfügung. Sie geben nicht nur Einblicke in ihr Berufsleben, sondern auch eine Kostprobe ihres Könnens. Der plattdeutsche Theatertag wird unterstützt von der Sparkasse Stade-Altes Land sowie von der Kreissparkasse Stade.

 

„Mit unseren Schultheatertagen wollen wir Kindern und Jugendlichen ein spannen-des Forum bieten und ihnen zeigen, wie lebendig das Stadeum ist“, sagt Egon Ah-rens, Geschäftsführer des Kultur- und Tagungszentrums.

 

Karten für die einzelnen Aufführungen gibt es je nach Aufführung zum Preis von 1,10 oder 3,30 Euro für Schüler und 3,30 oder 6,60 für Erwachsene telefonisch unter 04141/409140, im Internet unter www.stadeum.de sowie bei allen bekannten Stadeum-Vorverkaufsstellen

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 14 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Liebe in Zeiten des Krieges

In Großbritannien findet ein Bürgerkrieg statt: die Puritaner unter Oliver Cromwell kämpfen gegen die katholischen Royalisten. Das private Glück ist in Gefahr.  

Von: Dagmar Kurtz

Der Überfall

Gerade ist man noch fröhlich herumgehopst, da, eine heftige Attacke, und schon streckt es einen nieder. Ein Virus oder ein Bakterium hat seinen Weg in den Körper gefunden. Nun werden alle Kräfte…

Wir müssen‘s wohl leiden

Wie die ursprünglichen revolutionären Ansprüche nach Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, die die Abschaffung der Sklaverei, die Gleichberechtigung der Frauen, die Entmachtung des Adels beinhaltet,…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

Folgen Sie uns auf:

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑