Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Semperoper Dresden: »Capriccio« im Stream auch auf ARTE ConcertSemperoper Dresden: »Capriccio« im Stream auch auf ARTE ConcertSemperoper Dresden:...

Semperoper Dresden: »Capriccio« im Stream auch auf ARTE Concert

Vom 22. Mai 2021, 15 Uhr, bis 14. Juli 2021, 23.59 Uhr im kostenfreien Stream auf semperoper.de und arteconcert.com

Die Dresdner Opernneuproduktion von Richard Strauss' »Capriccio« in der Inszenierung von Jens-Daniel Herzog und unter der Musikalischen Leitung von Christian Thielemann wird auch im Rahmen der »Saison ARTE Opera« zu erleben sein. Der Stream der Aufzeichnung als gemeinsame Produktion der Sächsischen Staatsoper und UNITEL in Zusammenarbeit mit ARTE und MDR steht ab dem 22. Mai 2021, 15 Uhr, europaweit auf ARTE Concert zur Verfügung.

 

Copyright: Ludwig Olah

Im Herbst 2021 wird das japanische Fernsehen NHK die Produktion ausstrahlen. Eine DVD-Veröffentlichung ist ebenfalls geplant.

Mit der Aufzeichnung ihrer Opernneuproduktion »Capriccio« am ursprünglich vorgesehen Premierentag ermöglicht die Semperoper Dresden ihrem internationalen Publikum, trotz geschlossener Spielstätte die Aufführung des musikalischen Konversationsstücks von Richard Strauss nachträglich virtuell mitzuerleben. Ab Pfingstsamstag, den 22. Mai 2021, steht Jens-Daniel Herzogs Inszenierung bis zum Ende der Spielzeit 2020/21 kostenfrei auf semperoper.de zum Stream zur Verfügung.

Seit der Erstaufführung in Dresden im Weltkriegsjahr 1944 sowie in den Jahren 1964 und 1993, ist Jens-Daniel Herzogs Arbeit die mittlerweile vierte »Capriccio«-Inszenierung für die Sächsische Staatsoper. Herzog verlegt dafür gemeinsam mit dem ihm durch langjährige Zusammenarbeit verbundenen Bühnenbildner, Mathis Neidhardt, das scheinbar leichtfüßige Konversationsstück in ein räumliches Zwiebelmodell, das den fließenden Übergang durch die drei Handlungs- und Zeitebenen der Oper ermöglicht.

»Mitten im schlimmsten Krieg, den die Menschheit bis dahin erlebt hat, schreibt der alte Richard Strauss seine letzte Oper über die Diskussion einiger Fachleute über den Vorrang von Text oder Musik. Das kann einem wie Weltflucht vorkommen – und war es sicher auch«, beschreibt der Regisseur und Intendant des Nürnberger Staatstheaters seine Sicht auf das Werk und den angesichts einer bedrohlichen Realität schützenswerten Freiraum von Geist und Kunst. Jens-Daniel Herzog verbindet mit der Semperoper bereits eine langjährige Zusammenarbeit, nicht zuletzt mit seiner Inszenierung von Wagners »Die Meistersinger von Nürnberg« in der vergangenen Spielzeit. Die jetzige Produktion ist die zweite gemeinsame Arbeit mit der Sächsischen Staatskapelle und Christian Thielemann.

Richard Strauss »Capriccio«
Ein Konversationsstück für Musik in einem Aufzug in der Inszenierung von Jens-Daniel Herzog

Mit Camilla Nylund, Christa Mayer, Tuuli Takala, Wolfgang Ablinger-Sperrhacke, Daniel Behle, Nikolay Borchev, Beomjin Kim, Christoph Pohl, Georg Zeppenfeld u.a. sowie Herren des Sächsischen Staatsopernchors Dresden

Es spielt die Sächsische Staatskapelle Dresden unter der Musikalischen Leitung von Christian Thielemann.

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 12 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑