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Spielzeiteröffnung in Dortmund

Ab 8. September.

Der bürgerlichen Gesellschaft mit all ihren Verheißungen und Möglichkeiten gilt in der neuen Spielzeit 06/07 die Aufmerksamkeit des Schauspiels Dortmund. Mit Henrik Ibsens „Hedda Gabler“ eröffnen wir die Saison im großen Haus am 9. September um 19.30 Uhr. Regie führt Philipp Preuss, der eine eigene Textfassung erstellt hat - u.a. mit Zitaten von Baudrillard, Houellebecq und Sloterdijk.

 

Am Abend zuvor, am 8. September um 23 Uhr, ist auf unserer Unterbühne eine Deutschsprachige Erstaufführung zu erleben: „Verrückt vor Glück“ von Jacobo Langsner. Vor dem realen Hintergrund des wirtschaftlichen Niedergangs seines Landes hat der argentinische Dramatiker Jacobo Langsner eine rabenschwarze Ehekomödie voll Situationskomik und bösartiger Dialoge geschaffen, die in Buenos Aires und am Off-Broadway zum Publikumsrenner avancierte. Regie führt Matthias Heße.

 

Was sind die Werte jenseits des Marktes? Gib es ein Leben nach der new economy?

Mark Ravenhill zählt zu den erfolgreichsten Autoren des neuen britischen Theaters der Neunziger, das provozierend und schockierend eine Realität jenseits von Tabugrenzen auf die Bühne bringt. In Dortmund feiert am 15. September um 20 Uhr „Shoppen & Ficken“ Premiere im Studio des Schauspiels, in der Regie von Benedikt Haubrich.

 

Am 22. September um 19.30 Uhr erlebt eine Neufassung der „Liebesperlen“, Dortmunds beliebtester Revue, unter dem Titel „Liebesperlen forever“ eine spektakuläre Wiederaufnahme.

 

Das Kinder- und Jugendtheater eröffnet die Saison ebenfalls am 22. September um 19 Uhr mit Bertolt Brechts „Der gute Mensch von Sezuan“ für Jugendliche ab 14 Jahren, Regie führt Johanna Weißert. Es folgt am 29. September eine Deutschsprachige Erstaufführung für Jugendliche ab 16 Jahren von Cecilia Parkerts Stück „Sagen, was war“, Beginn 19 Uhr in der Auslandsgesellschaft Dortmund, Steinstraße 48. Eine Dolmetscherin übersetzt im Rahmen einer Therapie die Erlebnisse traumatisierter Kriegs-Opfer aus dem ehemaligen Jugoslawien und verliert nach und nach die Distanz zum Erzählten. Regie: Antje Siebers.

 

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