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Staatsschauspiel Dresden: "Die Katze auf dem heissen Blechdach" von Tennessee Williams

Premiere 4.12.2010, 19:30 Uhr, Kleines Haus 1

 

Big Daddy wird 65. Doch das ist nicht der einzige Grund, warum seine beiden Söhne mit ihren Frauen anreisen. Es geht um die heimliche Verteilung des Erbes. Denn Big Daddy ist schwerreich und – was ihm keiner sagt – schwerkrank.

Gooper und Mae mit ihren fünf Kindern fühlen sich moralisch und qua Fruchtbarkeit im Vorteil gegenüber Brick mit seiner kinderlosen Frau Maggie. Doch Big Daddys heimlicher Lieblingssohn ist Brick, ein gescheiterter Football- Star, der sich seit einer Verletzung und dem Selbstmord seines vielleicht all­zu ­besten Freundes in den Alkohol geflüchtet hat. Brick interessiert sich als ­Einziger nicht fürs Geld und auch nicht für seine Frau Maggie, die Katze aus dem Stücktitel, die um ihre Ehe und für ihr Glück kämpft.

 

Tennessee Williams zeigt in „Die Katze auf dem heißen Blechdach“ eine ­Familie, die in ein Gewebe aus Lügen und Heuchelei verstrickt ist, das an ­diesem Geburtstag zerrissen wird. Das 1955 uraufgeführte Stück des Pulitzer-Preisträgers wurde mit Elizabeth Taylor und Paul Newman in den Hauptrollen ver­filmt.

 

Die Regisseurin Sabine Auf der Heyde inszenierte vergangene Spielzeit am Staatsschauspiel Dresden „Leonce und Lena“ von Georg Büchner.

 

Besetzung:

 

Margaret: Sonja Beißwenger

Brick: Matthias Reichwald

Big Daddy: Albrecht Goette

Big Mama: Helga Werner

Gooper: Thomas Eisen

Mae: Isabel Schosnig

Doktor Baugh: Holger Hübner

Reverend Tooker: Henner Momann

3 Kinder: N. N.

 

Regie Sabine Auf der Heyde

Bühne Christoph Schubiger

Kostüm Julia Kurzweg

Musik Jacob Suske

Dramaturgie Felicitas Zürcher

Licht Olaf Rumberg

 

 

 

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