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Staatstheater Kassel: HERCULES von Georg Friedrich Händel

Premiere: Samstag, 20. Dezember, 19.30 Uhr, Opernhaus

 

Oratorium oder Oper? Weder noch: Mit „Hercules“ hat Händel zwar ein Werk mit oratorischer Anlage komponiert, jedoch einen rein weltlichen Stoff gewählt.

 

 

»A New MusicalDrama« nannte er sein in der Tat neuartiges Werk, das er 1745 in London zur Uraufführung brachte und das mit seiner dramatischen, Kräfte freisetzenden Musik erst im 20. Jahrhundert auch für die Bühne entdeckt wurde.

 

Der Librettist Thomas Broughton hat sich auf einen Ausschnitt aus dem Mythos konzentriert, genauer: auf das Ende des Helden. Nicht als Kraftprotz und Abenteurer kommt er hier auf die Bühne, sondern als Visionär, der nach seinem letzten Feldzug allen Kriegshandlungen abschwört und als Friedensherrscher die Welt von aller Ungerechtigkeit befreien will. Doch seine öffentliche Rolle und sein privates Leben kommen nicht zur Deckung: Dejanira, Hercules’ Ehefrau, traut ihrem Mann nicht mehr und ist maßlos eifersüchtig auf die beim letztem Feldzug entführte Schönheit Iole. Wahnhaft will sie Hercules’ Liebe zurückgewinnen, doch das sprichwörtlich gewordene Nessos-Gewand, das sie ihm sendet, wirkt nicht als Liebeszauber, sondern beschert ihm den Tod.

 

Musikalische Leitung: Howard Arman,

Inszenierung: Dominique Mentha,

Bühne: Werner Hutterli,

Kostüme: Anna Ardelius,

Dramaturgie: Ursula Benzing

 

Mit: Derrick Ballard (Hercules), Monika Walerowicz (Dejanira), Nicole Chevalier (Iole), Young-Hoon Heo (Hyllus), Inna Kalinina (Lichas), Eirik Roland Egeberg-Jensen (Priester des Jupiter)

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