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Start ins Schillerjahr 2009: "Die Jungfrau von Orleans" am Nationaltheater Mannheim

Vor 250 Jahren wurde Friedrich Schiller geboren. Als Auftakt zum Jubiläumsjahr 2009 hat am 6. Januar 2009 um 19.00 Uhr im Schauspielhaus "Die Jungfrau von Orleans" Premiere. In seiner Bearbeitung des Mythos von der legendären Schäferin Jeanne d’Arc stellt Friedrich Schiller so widersprüchliche Dimensionen wie Glauben, Fanatismus, Krieg und Nationalismus in den Mittelpunkt.

 

 

Frankreich zu Zeiten des Hundertjährigen Krieges. Das Mädchen Johanna, das in der lothringischen Provinz die Schafe hütet, wird zur Retterin vor der englischen Besatzungsmacht. Sie kämpft im Glauben an die Allmacht ihres Gottes, den sie als den „Schlachten-Gott“ erkannt hat, und führt das französische Heer, dessen verzagter Führer, der französische König Karl, kurz vor der Kapitulation stand, von Sieg zu Sieg. Ein Wunder? Oder Ausdruck außergewöhnlicher Willenskräfte in einem großen Krisenmoment?

 

Dascha Trautwein, nach ihrer Ausbildung an der Folkwang-Hochschule in Essen neu am Nationaltheater Mannheim, spielt Johanna, die sich in Männerdomänen wie Politik und Militär behauptet. Sie ist die einzige Frau neben sechs Männern in der Inszenierung des österreichischen Regisseurs Georg Schmiedleitner, der nach Maria Stuart und Faust bereits seine dritte Klassiker-Inszenierung am Nationaltheater Mannheim erarbeitet.

 

Inszenierung: Georg Schmiedleitner,

Bühne und Kostüme: Florian Parbs,

Musik: Sebastian Weber

 

Mit: Dascha Trautwein; Jens Atzorn, Thorsten Danner, Michael Fuchs, Reinhard Mahlberg, Jacques Malan, Matthi-as Thömmes

 

Weitere Vorstellungen: 8., 11., 15. und 20. Januar 2009

 

 

 

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