Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Sterben & Erben – eine interaktive Performance von Uwe Mengel Sterben & Erben – eine interaktive Performance von Uwe Mengel Sterben & Erben – eine...

Sterben & Erben – eine interaktive Performance von Uwe Mengel

Premiere am Mittwoch, 07. Juni 2017, Marktstr. 127, ab 18.00 Uhr. -----

Im Alter von 83 Jahren hat sich Anita Kaufmann freiwillig aus dem Leben verabschiedet. Sie hinterlässt ein Testament und ein Erbe von 2,1 Millionen Euro. Erbberechtigt sind vier zerstrittene entfernte Verwandte.

 

Die verstorbene Anita Kaufmann hatte entweder Humor oder sie wollte sich an den Hinterbliebenen rächen. Vielleicht auch beides. Denn sie hat in ihrem Testament verfügt: 1,1 Millionen gehen an die vier Erben, pro Erben 275 000. 1 Million Euro geht an eine wohltätige Organisation. Leider, leider hat sie auch verfügt, dass die vier Erben sich einstimmig auf eine wohltätige Organisation einigen müssen. Gelingt es ihnen nicht, sich zu einigen, geht das gesamte Erbe von 2,1 Millionen Euro an eine von ihr im Testament benannte wohltätige Organisation. Aber wie sollen sich die vier Erben denn einigen? Die Gräben zwischen den Vieren sind tief. Sie sind nicht nur zerstritten, es trennen sie auch unversöhnliche politische und religiöse Überzeugungen.

 

In einem Ladenlokal auf der Marktstraße in Oberhausen treffen die Besucher auf diese vier Erben. Jeder von ihnen versucht in einzelnen Gesprächen mit den Zuschauern seinen Standpunkt und seine Weltsicht zu erklären. Sie hoffen, dass die Zuschauer ihnen helfen können, dieses üble Problem mit der Einstimmigkeit bei der Wohltätigkeit zu klären. Natürlich hat jeder von ihnen eine jeweils eigene feste Vorstellung davon, wohin die 1 Million Euro für den wohltätigen Zweck fließen soll. Wie ist die Erbschaft zu retten? Die Performance Sterben & Erben findet zwischen 18.00 und 20.00 Uhr auf der Marktstr. 127 (gegenüber von Cafe Bauer) statt. In dieser Zeit ist das Kommen und Gehen jederzeit möglich.

 

Konzeption, Text und Regie Uwe Mengel

Dramaturgie Simone Kranz

Produktionsleitung Bastian Kabuth

 

Mit Susanne Burkhard, Angela Falkenhan, Henry Meyer, Moritz Peschke

 

Weitere Vorstellungen am 08./09./10./. Juni 2017, jeweils ab 18.00 Uhr in der Marktstr. 127

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 10 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Gefühl in Tönen - Familienkonzert „Beethovens Donnerwetter“ im Konzerthaus Heidenheim

Nach einer Tour durch elf Schulen im Landkreis Heidenheim fand das Projekt „Beethovens Donnerwetter“ mit dem Familienkonzert im dortigen Konzerthaus seinen krönenden Abschluss. Die Produktion der…

Von: Silke von Fürich

Im Weihnachtswunderland - "Der Nussknacker" von Demis Volpi und weiteren Choreograph*innen in der deutschen Oper am Rhein

Heiliger Abend in einer großbürgerlichen Familie: Kinder spielen in einem Zimmer Gummitwist. Hinter der Tür zum Wohnzimmer tut sich was. Durch die Milchglasscheibe sieht man, wie ein Weihnachtsbaum…

Von: Dagmar Kurtz

Ausbruch mit Jacke - Gelungener Saisonstart im Theater Pfütze in Nürnberg mit Christina Gegenbauers Dramatisierung „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst“

Wenn es während der Vorstellung unwichtig wird, für welche Zielgruppe eine Theaterproduktion gemacht wurde, ist das immer ein gutes Zeichen. Mit „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst“ nach dem…

Von: Stephan Knies

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑