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Stuttgarter Ballett beginnt neue Saison mit "Don Quijote - Der Träumer von La Mancha"

Premiere der Neufassung am 23. September 2012. -----

Miguel de Cervantes berühmter zweiteiliger Roman El ingenioso hidalgo Don Quixote de la Mancha ist zur Inspiration vieler Lesergenerationen und zur Vorlage für zahlreiche Bühnenfassungen in Ballett, Theater, Oper, Film und Musical geworden. Der Argentinier Maximiliano Guerra, selbst ein internationaler Ballettstar, der in vielen verschiedenen Don Quijote-Versionen tanzte, schuf Der Träumer von La Mancha, seine erste eigene Choreographie, im Jahr 2000 für das Stuttgarter Ballett.

Guerra entführt sein Publikum in eine Welt zwischen Realität und Fantasie: Die Zuschauer folgen dem

Schriftsteller Miguel de Cervantes in seine Traumwelt, begleiten auf diese Weise die Entstehung des

Romans und folgen Don Quijote und Sancho Pansa auf ihren spannenden Reisen. Hier begegnen sie

einem sehr verliebten Paar. Kitri, Tochter des Tavernenbesitzers Lorenzo und seiner Frau Carmen,

möchte den Barbier Basilio heiraten. Doch die Eltern haben andere Pläne und versuchen, sie mit dem

reichen Camacho zu verloben. Das junge Paar muss fliehen. Mit Hilfe des ritterlichen Don Quijote und

nach allerlei Kämpfen und Tricks findet die Geschichte jedoch zu einem glücklichen Ende.

 

Das im Jahr 2000 in Stuttgart uraufgeführte und seitdem nie wieder gezeigte Ballett erstrahlt bei der

Premiere der Neufassung in völlig neuem Glanz, denn das Bühnenbild wird für diesen Anlass vom

Ausstatter Ramon Ivars komplett überarbeitet und umgestaltet. In der Folge verändert Maximiliano

Guerra auch die Choreographie in einigen Teilen. So kommen die ehemals massiven Aufbauten des

Bühnenbildes viel leichter und dynamischer daher, teilweise ersetzt durch Projektionen, abstrakte

Bilder und bewegliche Bühnenteile, die in reizvollem Kontrast zu den opulenten, farbenfrohen

Kostümen der Tänzer im spanischen Stil stehen.

 

Von September bis Januar gibt Don Quijote beim Stuttgarter Ballett einer ganzen Reihe von Tänzerinnen und Tänzern die Möglichkeit, technisch und darstellerisch zu glänzen – vor allem natürlich in den Paraderollen von Kitri und Basilio. Bei der Premiere am 23. September werden die junge Spanierin Elisa Badenes und ihr Brasilianischer Kollege Daniel Camargo ihre Rollendebüts geben. Es folgt das Rollendebüt der Ersten Solistin Alicia Amatriain an der Seite ihres Kollegen Filip Barankiewicz (25.9.) sowie das Debüt der Solistin Rachele Buriassi, mit Jason Reilly in der männlichen Hauptrolle (29.9.).

 

Ballett in einem Prolog und drei Akten nach dem Roman von Miguel de Cervantes

Choreographie und Inszenierung Maximiliano Guerra

Musik Ludwig Minkus u.a.

Musikalische Adaption Thomas Volk

Bühnenbild und Kostüme Ramon B. Ivars

Lichtdesign Olli-Pekka Koivunen

 

Uraufführung 9. Dezember 2000, Stuttgarter Ballett

Erstaufführung der Neufassung 23. September 2012

Musikalische Leitung James Tuggle

 

Weitere Vorstellungen im Opernhaus 25./29. September / 1./2./ 5./ 7. (nm/abd)/9. Oktober /

21./26. (nm/abd) / 28./29. Dezember 2012 / 2. Januar 2013

Galavorstellung am 31. Dezember 2012

Tickets und weitere Informationen online unter www.stuttgarter-ballett.de

oder telefonisch 0711/20 20 90

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