Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
THEATER HAGEN: „ORPHEUS UND EURYDIKE“ („ORFEO ED EURIDICE“), Oper von Christoph Willibald GluckTHEATER HAGEN: „ORPHEUS UND EURYDIKE“ („ORFEO ED EURIDICE“), Oper von...THEATER HAGEN: „ORPHEUS...

THEATER HAGEN: „ORPHEUS UND EURYDIKE“ („ORFEO ED EURIDICE“), Oper von Christoph Willibald Gluck

Premiere AM SAMSTAG, 29. FEBRUAR 2020, 19.30 UHR ǀ GROSSES HAUS

Am Anfang steht Orpheus‘ tief empfundene Trauer um seine verstorbene Frau Eurydike. Ein Leben ohne sie kann er sich nicht vorstellen. Auch die Götter haben Mitleid mit Orpheus, der seinen Verlust so wunderschön besingt: Sie erlauben ihm, lebendig das Reich der Toten zu betreten – als Versuch, die Geliebte von dort ins wirkliche Leben zurückzuholen.

 

Copyright: Klaus Lefebvre

Auf dem Weg ins Elysium muss Orpheus zunächst an den Furien vorbei, die er durch seinen Gesang besänftigen kann. Doch die Wiederbegegnung mit Eurydike ist getrübt: Die Götter haben Orpheus verboten, sich zu ihr umzudrehen – wenn er es doch tut, kann seine verstorbene Frau das Totenreich nicht mit ihm verlassen ...

Diese erste so genannte „Reformoper“ in italienischer Sprache wurde 1762 in Wien uraufgeführt. Mit etwa 90 Minuten Dauer und einem nur dreiköpfigen Solistenensemble gegenüber einem ausgiebig eingesetzten Chor in schnell wechselnden Rollen zeigt das Werk formal eine bewundernswerte Knappheit der Mittel, die als Verstärkung des Ausdrucks wirkt. Zu Recht gilt Glucks „Orpheus“-Oper bis heute als Kleinod höchster Opernkunst, weil sich in dieser Musik das so menschliche Schicksal des tragischen Sängers unwiderstehlich mitfühlen lässt.

In italienischer Sprache mit deutschen Übertexten

Die erstmals am Hagener Theater wirkende Regisseurin Kerstin Steeb und ihr Team bringen „Orpheus und Eurydike“ auf diese Bühne und greifen dabei Fragen rund um Trauer, Tod und Abschiednehmen auf, die in Glucks Meisterwerk anklingen.
In der Inszenierung von Kerstin Steeb, der Ausstattung von Lorena Díaz Stephens und Jan Hendrik Neidert, der Choreographie von Francesco Vecchione, der Choreinstudierung von Wolfgang Müller-Salow, der Lichtgestaltung von Hans-Joachim Köster, der Dramaturgie von Rebecca Graitl singen, spielen und tanzen unter der musikalischen Leitung von Steffen Müller-Gabriel: Anna-Doris Capitelli (Orpheus), Angela Davis (Eurydike), Cristina Piccardi alternierend mit Marie-Pierre Roy (Amor), Chor des Theaters Hagen, Ballett des Theaters Hagen, Philharmonisches Orchester Hagen

Diese Produktion wurde freundlicherweise vom Versicherungsbüro Kleine KG, Hagen unterstützt.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 / 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 / 207-5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 11 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑