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Theater Lüneburg: Ballettdirektor Olaf Schmidt verlängert Vertrag bis 2019

Olaf Schmidt hat seinen Vertrag als Ballettdirektor am Theater Lüneburg bis 2019 verlängert. Bislang feierte er unter anderem mit seinen Choreographien Kaspar Hauser, Stairway to Paradise – Tango – Bolero, Romeo und Julia und Drei Schwestern Erfolge beim Lüneburger Publikum. Auch seine Ballett-Werkstätten erfreuen sich großer Beliebtheit.

 

Seit Beginn der Spielzeit 2013/2014 ist Olaf Schmidt Ballettdirektor am Theater Lüneburg. In der Spielzeit 2014/2015 zeichnete er unter anderem als Choreograph für die beiden Tanzstücke Romeo und Julia und Drei Schwestern verantwortlich.

 

Außerdem organisierte er eine Internationale Tanzgala mit Künstlern aus international renommierten Tanzcompagnien. Neben seiner Arbeit als Ballettchef führte Schmidt zudem gemeinsam mit Intendant Hajo Fouquet bei dem Erfolgsmusical Cabaret Regie und stand selbst als Conférencier auf der Bühne.

 

In der kommenden Saison nimmt sich Schmidt in der Uraufführung Orestie (Premiere 16.01.2016) der europäischen Urgeschichte von Mord und Rache, Leid und Bestimmung, Hoffnung und Recht an. Außerdem bringt er den dreiteiligen Ballettabend Flügelschlag – von Schatten und Engeln (Premiere 20.05.2016) und das Familienballett Die Schneekönigin (Premiere 19.09.2015) auf die Bühne. Darüber hinaus inszeniert er das Singspiel Im weißen Rössl (Premiere 18.06.2015).

 

Olaf Schmidt studierte zunächst Sport und Biologie und ließ sich an der Ballettakademie Hans Vogel in Berlin zum Tänzer ausbilden. Daneben arbeitete er als Tänzer und Schauspieler an der Freien Volksbühne Berlin. Es folgten Engagements am Bremer Theater, am Stadttheater Bern sowie als Solotänzer am Ulmer Theater und am Nationaltheater Mannheim. Von 1992 bis 1997 wirkte er als Choreograph und Ballettdirektor am Pfalztheater Kaiserslautern. In derselben Position ging er anschließend ans Badische Staatstheater Karlsruhe. Im Anschluss arbeitete er als freischaffender Tänzer, Ballettmeister und Choreograph. Als Gastchoreograph arbeitete er z.B. an der Guangdong Modern Dance Company (China), am Teatro Amazonas in Manaus (Brasilien), am Ballet de Zaragoza (Spanien), bei den IMPERFECT Dancers (Italien) und am Bale da Cidade in São Paulo. Von 2004 bis 2012 war Olaf Schmidt als Ballettdirektor am Theater Regensburg engagiert. In der Spielzeit 2006/2007 führte er zudem erstmals mit Brigadoon im Musiktheater Regie. 2008/2009 inszenierte er Alban Bergs Wozzeck und 2011 Die lustige Witwe.

 

Allgemeine Informationen unter www.theater-lueneburg.de

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