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Theater Münster: FUROR von Lutz Hübner & Sarah Nemitz

Premiere: Freitag, 11. September 2020, 20.00 Uhr Kleines Haus

Wird der Abstand zwischen Politik und Volk zu groß, dann bröckelt die Demokratie. Es ist Wahlkampf. Der Bürgermeisterkandidat Heiko Braubach hat unschuldig einen jungen drogenabhängigen Mann angefahren. Jetzt taucht er bei dessen Mutter auf, um der Familie Hilfe zukommen zu lassen und auch, um einer möglichen Skandalisierung vorzubeugen. Die Altenpflegerin, die auf jede finanzielle Hilfe angewiesen ist, überwindet ihre Skepsis und zeigt sich fast dankbar.

 

Copyright: Oliver Berg

Doch als ihr Neffe, ein Paketbote, dazu kommt, wendet sich das Blatt: Sozialer Frust schlägt in Hass gegen die sogenannte Elite um. FUROR ist ein Stück über Politikverdrossenheit und über gefährliche Radikalisierungstendenzen in unserer Gesellschaft. Darüber hinaus zeichnet es ein brutales und wahrhaftiges Bild einer Zeit, in der Kommunikation mehr und mehr Mittel zum Zweck wird.

Die Stücke von Sarah Nemitz und Lutz Hübner zählen zu den erfolgreichsten und meistgespielten im deutschsprachigen Raum. Ihnen gelingt es immer wieder brisante Gegenwartsfragen auf höchst wirkungsvolle Weise auf dem Theater zu verhandeln. Mit FUROR, 2018 am Schauspiel Frankfurt uraufgeführt, zeigt das Theater Münster erstmals ein Stück von Nemitz und Hübner.

Inszenierung: Alice Asper
Bühnenbild: Bernhard Niechotz
Kostüme: Sophie Wilberg Laursen
Dramaturgie: Barbara Bily

Mitwirkende:
Nele Siebold (Ulrike Knobloch), Heiko Braubach (Ilja Harjes), Jerome Siebold (Paul Maximilian Schulze)

Weitere Vorstellungen im September:
Sonntag, 13. September, 18.00 Uhr, Kleines Haus
Dienstag, 22. September, 20.00 Uhr, Kleines Haus
Mittwoch, 23. September, 20.00 Uhr, Kleines Haus
Donnerstag, 24. September, 20.00 Uhr, Kleine

 

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