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Uraufführung: „Ubu Rex“ von Stef Lernous nach Alfred Jarry - Berliner Ensemble

Premiere 13. Feb 2020, 20.00 Uhr, Neues Haus

„Die Welt soll sich mir beugen oder zerbrechen“, meint Ubu. Er glaubt nicht an Demokratie, Gleichberechtigung oder den Klimawandel – einzig sein unstillbarer Hunger zählt. Wenn Asozialität und Narzissmus zum politischen System werden, verkommt die Realität zur Ansichtssache der Mächtigen.

 

Copyright: JR Berliner Ensemble

Heute erscheint der Skandal, den Jarrys fressender, mordender König Ubu 1896 auslöste, harmlos, angesichts einer politischen Landschaft, die denjenigen zur Macht verhilft, die am schamlosesten nach ihr greifen; die diejenigen belohnt, die am lautesten schreien und die Schuld stets bei den anderen finden. Für das Berliner Ensemble schreibt der belgische Autor und Regisseur Stef  Lernous die Groteske des mordenden Egomanen Ubu neu und  versetzt sie in seine abgründig düsteren Bildwelten.

Aus dem Niederländischen von Rainer Kersten

    Regie: Stef Lernous
    Bühne: Sven van Kuijk
    Kostüme: Stef Lernous, Elina Schnizler
    Dramaturgie: Johannes Nölting
    Musik: Jörg Gollasch
    Licht: Arnaud Poumarat
    Übersetzung: Rainer Kersten
    Künstlerische Mitarbeit Regie: Maja Westerveld
    Musiker: Lukas Fröhlich, Peer Neumann, Tilo Weber

Mit: Cynthia Micas, Tilo Nest, Owen Peter Read, Stefanie Reinsperger, Paul Zichner sowie Lukas Fröhlich, Peer Neumann und Tilo Weber (Live-Musik)

Weitere Vorstellungen am 14./21./22./26./27./28.2. NEUES HAUS

 

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