Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Theater Münster: DER UNTERGANG DES HAUSES USHER (THE FALL OF THE HOUSE OF USHER) Oper von Philip Glass nach der Erzählung von Edgar Allan PoeTheater Münster: DER UNTERGANG DES HAUSES USHER (THE FALL OF THE HOUSE OF...Theater Münster: DER...

Theater Münster: DER UNTERGANG DES HAUSES USHER (THE FALL OF THE HOUSE OF USHER) Oper von Philip Glass nach der Erzählung von Edgar Allan Poe

Premiere: Samstag, 1. Februar 2020, 19.30 Uhr Großes Haus

Nachdem William einen verzweifelten Brief seines Jugendfreundes Roderick Usher erhalten hat, besucht er den schwer Erkrankten und seine mysteriöse Zwillingsschwester Madeline. Angekommen, wird William Zeuge der letzten Tage des aussterbenden Geschlechts der Ushers und sein Aufenthalt gerät zu einem aussichtslosen Höllentrip...

 

Copyright: Oliver Berg

Edgar Allan Poes berühmte Horrorgeschichte fasziniert seit über einem Jahrhundert Dichter, Dramatiker und Komponisten. Poe deutet viel an, sagt aber kaum etwas konkret: Ist die Geschichte wirklich oder eine Halluzination? In welcher Beziehung stehen William, sein Freund Roderick Usher und Rodericks Schwester Madeline? Wurde sie lebendig begraben oder ist sie ein Dämon, der sich am Ende spektakulär rächt? Inzest, Homosexualität, Mord und das Übernatürliche hängen in der Luft, aber solche Dinge können nur in der Vorstellung des Publikums existieren.

Philip Glass (*1937) ist einer der Hauptvertreter der sogenannten »Minimal Music«. Seine Oper THE FALL OF THE HOUSE OF USHER wurde 1988 in Cambridge (Massachusetts) uraufgeführt und gehört zu den populärsten Werken des amerikanischen Komponisten. Mit seinen hypnotisch-fesselnden Klangwelten beschreibt Glass kongenial die mysteriöse Atmosphäre der Literaturvorlage und schlägt gleichzeitig – mit Anleihen an Film und Tanz – einen Bogen von der klassischen Musiktradition zur modernen Popkultur.

in deutscher Sprache

Musikalische Leitung: Stefan Veselka
Inszenierung: Sebastian Ritschel
Bühne & Kostüme: Sebastian Ritschel
Mitarbeit Bühne: Sophia Debus
Video: Sven Stratmann
Dramaturgie: Ronny Scholz

Mitwirkende
William (Filippo Bettoschi), Roderick (Youn-Seong Shim), Madeline (Marielle Murphy), Diener (Christoph Stegemann), Arzt (Pascal Herington), Sinfonieorchester Münster

Weitere Vorstellungen im Februar :
Freitag, 7. Februar, 19.30 Uhr, Großes Haus
Donnerstag, 13. Februar, 19.30 Uhr, Großes Haus
Mittwoch, 19. Februar, 19.30 Uhr, Großes Haus
Dienstag, 25. Februar, 19.30 Uhr, Großes Haus

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 9 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Gefühl in Tönen - Familienkonzert „Beethovens Donnerwetter“ im Konzerthaus Heidenheim

Nach einer Tour durch elf Schulen im Landkreis Heidenheim fand das Projekt „Beethovens Donnerwetter“ mit dem Familienkonzert im dortigen Konzerthaus seinen krönenden Abschluss. Die Produktion der…

Von: Silke von Fürich

Im Weihnachtswunderland - "Der Nussknacker" von Demis Volpi und weiteren Choreograph*innen in der deutschen Oper am Rhein

Heiliger Abend in einer großbürgerlichen Familie: Kinder spielen in einem Zimmer Gummitwist. Hinter der Tür zum Wohnzimmer tut sich was. Durch die Milchglasscheibe sieht man, wie ein Weihnachtsbaum…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑