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Theater Ulm: Lesung, Tanz und Musik - Das vielfältige »Zwischenspiel«-Programm

vom 26. bis 28. Juni 2020

Durch die Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg vom 26. Mai 2020 sind auch am Theater Ulm Veranstaltungen mit bis zu 100 Teilnehmenden ab Juni wieder erlaubt. Nach der Corona-bedingten Schließung seit Mitte März lädt das Theater ab dem 19. Juni 2020 wieder zu Vorstellungen und Konzerten ein. Im Foyer und auf der Bühne des Großen Hauses werden bis zum 19. Juli 2020 immer freitags, samstags und sonntags unter Einhaltung behördlich vorgeschriebener Regelungen zur Corona-Prävention ca. einstündige abwechslungsreiche Programme aller Sparten gezeigt. Die geltenden Verhaltensregeln sind auf der Website des Theaters (https://www.theater-ulm.de/theater/aktuelles/verhaltensregeln) veröffentlicht.

 

Copyright: Theater Ulm

Am Freitag, den 26. Juni 2020 um 19.30 Uhr laden Alexandra Ostapenko, Dr. Christian Katzschmann und Markus Hottgenroth zu einer Lesung mit Musik (Binh Ngo) »über schaurige Krankheiten und Therapien für Hypochonder und alle, die es werden wollen« in das Foyer des Theaters. Die unterhaltsam schaurige Lesestunde für alle potentiellen und latenten Hypochonder sowie Liebhaber und Freundinnen des schwarzen Humors ist bereits ausverkauft.

Am Samstag, den 27. Juni 2020 zeigt die Compagnie um Tanzdirektor Reiner Feistel die zweite Ausgabe von »Company in Motion« als Live-Premiere im Theater Ulm. Nach mehreren Monaten wieder ein Live-Theatererlebnis, sogar eine noch nie gezeigte Kreation, mit dem Publikum zu teilen, empfinden die Beteiligten als ein großes Glück. Als eines der ersten Tanz-Ensembles nach der Wiedereröffnung der Theaterhäuser kann die Ulmer Compagnie nun wieder unmittelbar, in körperlicher Präsenz, auf der großen Bühne eine neue Tanz-Produktion zeigen. Auch in den vergangenen Wochen während der Corona-bedingten Aufführungspause hat das Ensemble unter Auflagen weiter trainiert und geprobt. Mit kreativer Energie haben die Mitglieder in Eigenregie Tanz-Miniaturen entwickelt und ihre persönlichen künstlerischen Herzensprojekte verwirklicht.

Bei »Company in Motion« schlüpfen die Mitglieder der Tanz-Compagnie in die Rolle der Choreografin oder des Choreografen und verwandeln ihre künstlerischen Visionen in Tanz. Bereits die erste Ausgabe von »Company in Motion« hat für lauten Jubel, große Emotionen und Verblüffung gesorgt. In den vergangenen Wochen entstanden nun brandneue tänzerische Miniaturen: »Oração« (Choreografie und Tanz: Gabriel Mathéo Bellucci) / »Empty chairs« (Choreografie und Tanz: Edoardo Dalfolco Neviani) / »Amo« (Choreografie: Alba Pérez González/Tanz: Yoh Ebihara, Nora Paneva) / »Home« (Choreografie: Magnum Phillipy/ Tanz: Maya Mayzel) / »Forever« (Choreografie und Tanz: Magnum Phillipy) / »Ego sK« (Choreografie: Luca Scaduto/Tanz: Yoh Ebihara/Luca Scaduto) / »Kintsugi« (Choreografie und Tanz: Carmen Vázquez Marfil). Hinter diesen Titeln verbergen sich sinnliche Solos und Duos, deren musikalische Vielfalt von Minimal Music bis zu kubanischen Gute-Laune-Songs ihr Übriges tut, um sie zu einem spannenden Ereignis zu machen, so vielfältig wie die Stimmungen des Lebens.

Diese Premiere ist bereits ausverkauft. Für den zweiten Termin am Samstag, den 18. Juli um 19 Uhr im Großen Haus sind noch Restkarten (22 €, ermäßigt 14 €) an der Theaterkasse oder online unter www.theater-ulm.de erhältlich.

Am Sonntag, den 28. Juni 2020 um 11 Uhr präsentieren Sopranistin Maria Rosendorfs und Generalmusikdirektor Timo Handschuh im Foyer des Theaters unter dem Titel »Und morgen wird die Sonne wieder scheinen« eine Auswahl der bedeutendsten Werke für Gesang und Klavier aus drei Jahrhunderten. Zwei große Romantiker aus Deutschland und Österreich dürfen hier ausführlich zu Worte kommen: Richard Strauss und Hugo Wolf. Werke aus dem Barock sowie deutlich mehr Hitze versprühende Kompositionen von Astor Piazzolla runden das Programm ab, bevor Maria Rosendorfsky mit ›rauchiger‹ Stimmfarbe den Liederabend zu Ehren einer weltberühmten Grande Dame beschließt.

Um 15 Uhr, ebenfalls im Foyer am Sonntag, den 28. Juni 2020, steht Gustav MahlersVereinigung von Lied und Symphonie, »Das Lied von der Erde«, auf dem Spielplan. Ins sechs Sätzen vertonte Mahler, bereits mit expressionistischen Zügen, die Gedichtsammlung »Die chinesische Flöte« von Hans Bethge. Es ist eine Metapher auf das Leben, dem Abschied entgegenstrebend. Tenor Markus Francke und Bariton Dae-Hee Shin interpretieren gemeinsam mit dem 1. Kapellmeister Levente Török am Klavier dieses ergreifende Opus.

Für beide Veranstaltungen am Sonntag, den 28. Juni 2020 sind Karten (16 €, ermäßigt 11 €) an der Theaterkasse oder online unter www.theater-ulm.de erhältlich. Die Theaterkasse ist zu folgenden Zeiten geöffnet: Montag bis Freitag: 11 - 18 Uhr, Samstag: 10 - 13 Uhr. Die Abend- bzw. Tageskasse öffnet jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.

 

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