Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
TWO PENNY OPERA - Rock-Zirkus nach der Musik von den Tiger Lillies - Staatstheater Cottbus TWO PENNY OPERA - Rock-Zirkus nach der Musik von den Tiger Lillies -...TWO PENNY OPERA -...

TWO PENNY OPERA - Rock-Zirkus nach der Musik von den Tiger Lillies - Staatstheater Cottbus

Premiere am Samstag, 11. Juni 2022, 19.30 Uhr, Großes Haus

Die Anarcho-Straßenoper-Band ‚The Tiger Lillies‘ hat sich von den beiden erfolgreichen Stücken „The Beggar´s Opera“ aus dem Jahr 1726 und der 200 Jahre später daraus entstandenen „Dreigroschenoper“ von Bertolt Brecht und Elisabeth Hauptmann zu ihrem Konzeptalbum TWO PENNY OPERA inspirieren lassen. In assoziativen Songs rücken sie Leben, Leid und Liebe der Figuren aus der „Dreigroschenoper“ in den Mittelpunkt.

 

Copyright: Marlies Kross

Armin Petras (Regie), Berit Jentzsch (Choreografie) und Miles Perkin (Musikalische Leitung) haben Erfahrung mit den Tiger Lillies. Die Inszenierung des Albums „Lulu: A Murder Ballad“ lief auf drei Bühnen in zwei Städten über vier Jahre. Im Zusammenspiel von Musik, Tanz, Schauspiel, Bühne und Kostüm entstehen für jedes Lied Bilder, mit denen das Ensemble Schlaglichter wirft: auf die Sehnsüchte und Romantik des jungen Paares Mackie und Polly, auf deren kriminelle Eltern mit Träumen vom besseren Leben für ihre Kinder, auf die kapitalistisch geprägten Vorstellungen von Erfolg und Glück, auf einen Mackie, der dem Tod ins Auge sehen muss, auf moralischen Verfall und bürgerliche Sehnsüchte und die Energien, die durch Lust, Liebe und Leidenschaft freigesetzt werden. Dafür wird das Milieu der Londoner Unterwelt versetzt in die Welt des Zirkus, der Artistinnen und Seiltänzerinnen, der Löwendompteure und Clowns.

Das Ensemble hat sich an allerlei Instrumenten geübt, sich mit Artistik, Jonglage, Clownerie und Zirkus beschäftigt, die Stimmen geölt und schafft damit ein Loblied auf die Popkultur, ein Fest der Behauptung und des Rock ’n‘ Roll, ein Spektakel der bizarren Existenzen und ihrer großen und kleinen Gefühle.

Regie     
Armin Petras
Musikalische Leitung/Komposition     Miles Perkin
Bühne     Kathrin Frosch
Kostüm     Philipp Basener
Choreografie     Berit Jentzsch
Lichtdesign     Norman Plathe-Narr
Videoschnitt     Peta Schickart
Dramaturgie     
Franziska Benack
Lisa Mell
Regieassistenz     Paula Aschmann
Ausstattungsassistenz     Maja Lipinski

Mit
Torben Appel
Sophie Bock
Kai Börner
Markus Paul
Johannes Scheidweiler
    Berit Jentzsch
    Charlotte Müller
    Miles Perkin
    Jörg Trost
    
    Damen und Herren der Statisterie

Nächste Vorstellungen:
Sonntag, 19. Juni 2022, 16.00 Uhr
Samstag, 25. Juni 2022, 19.30 Uhr

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 11 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Nachdenklich, Lebhaft, Wütend, Wehmütig! Ballett am Rhein: „Vier Neue Temperamente“

DIE VIER TEMPERAMENTE George Balanchine PHLEGMATIC SUMMER Michèle Anne de Mey (Uraufführung) SANGUINIC: CON BRIO Demis Volpi (Uraufführung) CHOLERIC Hélène Blackburn (Uraufführung) FROM TIME TO…

Von: Dagmar Kurtz

Hinter der Bühne

Adriana ist der gefeierte Star der Schauspielbühne. Aber auch Ruhm und Anerkennung schützen nicht davor, hintergangen zu werden. Und wenn zwei Frauen denselben Mann lieben, sind Eifersucht, Intrige…

Von: Dagmar Kurtz

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑