Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Uraufführung: "Ares", Tanztheater - Ein Stück von Johannes Wieland zu Musik von Richard StraussUraufführung: "Ares", Tanztheater - Ein Stück von Johannes Wieland zu Musik...Uraufführung: "Ares",...

Uraufführung: "Ares", Tanztheater - Ein Stück von Johannes Wieland zu Musik von Richard Strauss

Premiere Samstag, 27. April 2019, 19.30 Uhr, Opernhaus

Ares – Aρης, der Sohn von Zeus und Hera, ist ein Rächer und Verderber. Aus der in vorgriechischer Zeit als Fruchtbarkeitsgott verehrten mythologischen Götterfigur wird der unbeliebte Kriegsgott, ein Meister des Massakers und des Blutbades – kein personifizierter Superstar oder eine wohlige Leitfigur.

 

Wie wird man zur leuchtenden Ikone und wie bleibt man eine Leitfigur? So schnell wie der Aufstieg erfolgen kann, vollzieht sich auch der Abstieg vom Höhenrausch hinunter zur (erneuten) Bedeutungslosigkeit. Was ist mit den Schattenseiten von Schlüsselfiguren in unserem Leben – wohin führt uns unsere (blinde) Nachfolge?

Orchesterlieder von Richard Strauss, u.a. die kurz vor seinem Tod komponierten „Vier letzten Lieder“ nach Texten von Hermann Hesse und Joseph von Eichendorff, bilden die musikalische Grundlage für „Ares“, das neue Stück von Tanzdirektor Johannes Wieland. Als Solistin konnte die renommierte Sopranistin Nicole Chevalier gewonnen werden. Mehr als 35 Tänzer*innen und Darsteller*innen und das groß besetzte Staatsorchester unter der Leitung des Ersten Kapellmeisters Mario Hartmuth wirken an diesem großen Tanzabend im Opernhaus mit.

Musikalische Leitung
   Mario Hartmuth
Choreografie
   Johannes Wieland
Bühne
   Momme Röhrbein
Kostüme
   Angelika Rieck
Dramaturgie
   Lauren Rae Mace
Licht
   Stefanie Dühr
Proben- und Trainingsleitung
   Victor Rottier

Mit Nicole Chevalier (Sopran), den Tänzer*innen Alison Monique Adnet, Cree Barnett Williams, Dafni Krazoudi, Arianthi Mertzani, Alessia Ruffolo, Cecilia Wretemark, Morgan Bobrow Williams, Luca Ghedini, Jordan Gigout, Niv Melamed, Safet Mistele, Shafiki Sseggayi, Juan José Tirado Pulido, Sebastian Zuber

sowie dem Staatsorchester Kassel und der Statisterie des Staatstheaters Kassel

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 8 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Nachdenklich, Lebhaft, Wütend, Wehmütig! Ballett am Rhein: „Vier Neue Temperamente“

DIE VIER TEMPERAMENTE George Balanchine PHLEGMATIC SUMMER Michèle Anne de Mey (Uraufführung) SANGUINIC: CON BRIO Demis Volpi (Uraufführung) CHOLERIC Hélène Blackburn (Uraufführung) FROM TIME TO…

Von: Dagmar Kurtz

Hinter der Bühne

Adriana ist der gefeierte Star der Schauspielbühne. Aber auch Ruhm und Anerkennung schützen nicht davor, hintergangen zu werden. Und wenn zwei Frauen denselben Mann lieben, sind Eifersucht, Intrige…

Von: Dagmar Kurtz

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑