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Uraufführung: "Frankenstein " nach dem Roman von Mary Shelley - theater VIEL LÄRM UM NICHTS in der Pasinger Fabrik München

Premiere 16. Januar 2020 | 20 Uhr

Viktor will wissen. Ist hochintelligent und extrem neugierig. Irgendwann besessen von der Idee, Totes zum Leben zu erwecken. Als es ihm (er ist inzwischen Student in Ingolstadt) schließlich gelingt, seine »Komposition« ins Leben zu befördern, packt ihn das Grausen: Was er sieht, ist das Zerrbild eines Menschen. Angeekelt überlässt er »das Monster«

sich selbst - in der Hoffnung auf sein baldiges Verenden; flüchtet sich in Krankheit, lässt sich vom besten Freund gesundpflegen und verdrängt das Ganze.

 

Bis Horrornachrichten aus der Heimat kommen...

Der wohlbehütete Spross einer angesehenen Genfer Familie und  seine Kreatur,  die einsamste Gestalt, die je die Welt durchstreifte: Ihre Begegnung ist der  Höhepunkt dieser spannenden Geschichte. Das Geschöpf, dessen kurzes  Leben ein einziger Schrei nach menschlicher Nähe ist; und der sich  isolierende Wissenschaftler, der Gott spielt, aber keine  Verantwortung übernimmt: Sie treffen eine Vereinbarung.

Im Mittelpunkt der Aufführung steht ein kreativer weiblicher Geist:  Mary Shelley, die Schöpferin von Schöpfer und Geschöpf, der wir beim  Schaffen ihres unglaublichen Werkes über die Schulter schauen...

Alles wirkliche Leben ist Begegnung.
Martin Buber

Mit
Markus Beisl | Judith Bopp | Arno Friedrich
Patricia Ivanauskas | Sven Schöcker | Daniel Wittmann

Regie Andreas Seyferth
Übersetzung/Fassung Margrit Carls
Raum + Videos Peter Schultze
Kostüm Johannes Schrödl
Klangdesign Axel Nitz
Lichtdesign Jo Hübner
Technik Maximilian Reitmayer + Bogdan Domanskyy
Grafik Martina Körner

Vorstellungen bis 28. März
jeweils DO, FR, SA | 20 Uhr

 

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