Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Uraufführung von „was zündet, was brennt“ von Magdalena Schrefels im Schauspielhaus GrazUraufführung von „was zündet, was brennt“ von Magdalena Schrefels im...Uraufführung von „was...

Uraufführung von „was zündet, was brennt“ von Magdalena Schrefels im Schauspielhaus Graz

PREMIERE am 12. Jänner, 20.00 Uhr, HAUS ZWEI

Im Untergrund Europas entspannt sich ein verzweigtes Kreislaufsystem des Erdöls. Wie Lebensadern durchziehen Pipelines den Kontinent und befeuern unseren Hunger nach Energie. Trotz aller Bemühungen ist die globale Förderung von Erdöl in den letzten fünfzig Jahren kontinuierlich gestiegen. Nichts, so scheint es, kann den katastrophalen Kreislauf stoppen.

 

Copyright: Felix Grünschloss: Marie Bues

„was zündet, was brennt“ handelt von zwei jungen Frauen, die es trotzdem versuchen. Das Stück ist das Ergebnis einer Kooperation mit der European Theatre Convention, bei der unter dem Titel „Pipelines“ fünf

Autor

*innen aus der Perspektive fünf unterschiedlicher Mitgliedstaaten Stücke zum

Drama

fossiler Energien entwickeln.

Die Kleist-Förderpreisträgerin Magdalena Schrefel hat den österreichischen Part übernommen und ein theatrales Roadmovie entlang der Adria-Wien-Pipeline entworfen. Es zeigt die Reise seiner beiden Heldinnen quer durch Österreich und die unendlichen Weiten des Internets und beschreibt ihre Begegnung mit Klimaaktivist*innen, verschiedenen exzentrischen Gestalten des fossilen Zeitalters und ihre Radikalisierung: Wie kann man mit erzählerischen Mitteln eine Pipeline in die Luft jagen?

REGIE
Marie Bues
BÜHNE UND KOSTÜME
Pia Maria Mackert
VIDEO
Grigory Shklyar
MUSIK
Johannes Frick
DRAMATURGIE
Franziska Betz

MIT
Lisa Birke Balzer
Katrija Lehmann
Nico Link
Lukas Walcher

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 7 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Gefühl in Tönen - Familienkonzert „Beethovens Donnerwetter“ im Konzerthaus Heidenheim

Nach einer Tour durch elf Schulen im Landkreis Heidenheim fand das Projekt „Beethovens Donnerwetter“ mit dem Familienkonzert im dortigen Konzerthaus seinen krönenden Abschluss. Die Produktion der…

Von: Silke von Fürich

Im Weihnachtswunderland - "Der Nussknacker" von Demis Volpi und weiteren Choreograph*innen in der deutschen Oper am Rhein

Heiliger Abend in einer großbürgerlichen Familie: Kinder spielen in einem Zimmer Gummitwist. Hinter der Tür zum Wohnzimmer tut sich was. Durch die Milchglasscheibe sieht man, wie ein Weihnachtsbaum…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑