Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
URAUFFÜHRUNG: ARS MELANCHOLIAEURAUFFÜHRUNG: ARS MELANCHOLIAEURAUFFÜHRUNG: ARS...

URAUFFÜHRUNG: ARS MELANCHOLIAE

die neue Choreographie von Juan Kruz Diaz de Garaio Esnaola eröffnet am 21. Februar 2008 um 20.00 Uhr im Radialsystem V Berlin, Holzmarktstraße 33, das von “Sasha Waltz & Guests" entwickelte Förderprogramm “Choreographen der Zukunft".

"NEVER TO BE TAKEN FOR NOSTALGIA": ARS MELANCHOLIAE

Mit “Ars melancholiae" erkundet der baskische Choreograph, Tänzer und Komponist die Seelenwelten der Melancholie und deren Topographie. Wie bereits für die erfolgreiche Choreographie “d´avant" erarbeitet Juan Kruz Diaz de Garaio Esnaola auch für “Ars melancholiae" eigene Kompositionen zu Texten aus unterschiedlichen Epochen, unter anderen zu Texten von Dowland, Shakespeare Baudelaire und Rilke. So kombiniert er Gesang mit Tanz und Film. Die Bühnenwelt ist ein Festsaal. Fünf Personen - interpretiert von Luc Dunberry, Cora Frost, Antonio Ruz, Mata Sakka und Juan Kruz Diaz de Garaio Esnaola - sind engagiert, die Party zu unterhalten, deren Gastgeber und Gäste nicht anwesend sind. Den Begriff der Melancholie fasst Juan Kruz Diaz de Garaio Esnaola wie folgt: “My melancholy: a place of quiet currents and tides, where I can indulge in the comfort of a tender sadness..., a landscape of restfull beauty where the gaze and mind wander in misty air..., a blinding utter darkness. Never to be taken for nostalgia."

 

JUAN KRUZ DIAZ DE GARAIO ESNAOLA, geboren 1966 in Legazpi, Spanien, arbeitet seit 1996 mit Sasha Waltz zusammen. An ihren Choreographien “Allee der Kosmonauten", “Zweiland" und “Na Zemlje" war er nicht nur als Tänzer beteiligt, sondern entwickelte auch die musikalischen Konzepte der Stücke und einen Teil der Kompositionen. Aktuell ist er außerdem in “Körper", “noBody", “insideout", “Impromptus", “Dido & Aeneas", “Gezeiten" und “Medea" von Sasha Waltz zu sehen.

 

Konzept, Regie, Musik Juan Kruz Diaz de Garaio Esnaola

Bühne Thomas Schenk

Kostüme Beate Borrmann

Licht Martin Hauk

Film Virgis Puodziunas

Tanz, Choreographie Luc Dunberry

Cora Frost

Antonio Ruz

Mata Sakka

Juan Kruz Diaz de Garaio Esnaola

Eine Produktion von Sasha Waltz & Guests in Ko-Produktion mit dem Grand Théâtre de Luxembourg.

 

Weitere Vorstellungen finden am 22., 23. und 24. Februar um jeweils 20 Uhr statt.

 

FÖRDERPROGRAMM "CHOREOGRAPHEN DER ZUKUNFT" - UNTERSTÜTZT VON BASF SE

Das Förderprogramm begleitet Choreographen auf dem Weg zur internationalen Spitze. Die Auswahl der Produktionen treffen die künstlerischen Leiter und Mentoren des Programms Sasha Waltz und Jochen Sandig. Ziel der Förderung ist es, dass sich Talente aus dem Umfeld der Compagnie “Sasha Waltz & Guests" in vernetzter Selbständigkeit frei entwickeln. Die BASF SE unterstützt die Programmreihe seit Dezember 2007. Tanz bildet neben Musik, Bildender Kunst, Film und Fotografie einen der Schwerpunkte des kulturellen Engagements der BASF SE.

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 13 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

DIE OPER ALS TV-DRAMA

Es war eine Premiere der besonderen Art an einem historischen Ort. Zum ersten Mal gastierte das Nationaltheater Mannheim im Pfalzbau Ludwigshafen - und die Mannheimer Erstaufführung der "Hugenotten"…

Von: ALEXANDER WALTHER

MIT DEM ROSS IN DEN HIMMEL

Marco Stormans Inszenierung stellt die Unsicherheit der Figuren in den Mittelpunkt. Es ist nichts mehr so, wie es war. Die gesellschaftlichen Verabredungen scheitern. Storman arbeitet in diesem…

Von: ALEXANDER WALTHER

Untiefen

Ein schwarzer kubistischer Hügel mit scharfen Graten ersetzt die schottische Landschaft. Ein erschöpfter Macbeth, blutbeschmiert nach der Schlacht, wird von drei Hexen, kahlköpfigen geschlechtlosen…

Von: Dagmar Kurtz

Forever young

Die Essenz zweier realer und eines fiktiven Lebens werden in dem Theaterstück "Dorian" von Darryl Pinckney und Robert Wilson miteinander verknüpft: die des Malers Francis Bacon, des Autors Oscar Wilde…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Mythos erwacht zum Leben

Widersprüchlich und nicht ganz greifbar ist die historische Figur der Johanna von Orléans. Schier unglaublich, wie es einem einfachen Bauernmädchen im 15.Jahrhundert gelang, bis zum König…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑