Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Uraufführung: "Der Struwwelpeter" in KielUraufführung: "Der Struwwelpeter" in KielUraufführung: "Der...

Uraufführung: "Der Struwwelpeter" in Kiel

Premiere Do | 27. September | 20 Uhr | Theater im Werftpark

„Wenn die Kinder artig sind...“ oder eine altbekannte Geschichte von Dr. Heinrich Hoffmann in Bildern von Heute für Kinder und Erwachsene ab 10 Jahren in einer Bearbeitung von Vivienne Newport

 

Er ist wahrscheinlich der bekannteste Peter der Welt: Der Struwwelpeter. In China heißt er „Igelkopf Peter“, in Amerika wurde er in der sehr freien Übersetzung von Mark Twain als „Sloveny Peter“ bekannt.

 

 

 

 

1844 hat der Frankfurter Arzt und Psychiater Dr. Heinrich Hoffmann die Bilderepisoden als Weih-nachtsgeschenk für seinen dreijährigen Sohne verfasst. Sicher ahnte er damals noch nicht, dass die „Tugendgeschichten“ sich als Kinderbuchklassiker entpuppen würden. Wer kennt sie nicht: die Geschichten vom Hans-Guck-in-die Luft, vom Zappel-Philipp, von den schwarzen Buben, vom Daumenlutscher oder auch die Geschichte vom Suppenkaspar. In der Kieler Bearbeitung wird das Glanzstück der Schwarzen Pädagogik zu einem bewegten, skurril-theatralen Bilderbogen, wird zu einem vergnüglichen Horrorszenario in einer Zeit, in der um neue Werte gerungen wird.

 

Vivienne Newport (Regie und Choreografie) ist in England geboren und absolvierte ihr Tanzstudium in London. Sie ging zum Folkwang-Tanzstudio nach Essen und wechselte mit Pina Bausch nach Wuppertal, deren Protagonistin und enge Mitarbeiterin sie mehrere Jahre war. Sie gründete dann ihre eigene Gruppe, die „Company Vivienne Newport“ und gastierte damit in ganz Deutschland und im Ausland. Vivienne Newport inszeniert und choreografiert in ganz Europa Opern, Schauspielproduktionen u.a. bei den Salzburger Festspielen und an der Bayerischen Staatsoper.

„Der Struwwelpeter“ ist nach „Try & Error“ ihre zweite Inszenierung im Theater im Werftpark.

 

REGIE UND CHOREOGRAFIE: Vivienne Newport

AUSSTATTUNG: Dagmar Boden

MIT: Gesa Boysen, Anne Clausen, Vivian Frey, Matthias Jaschik,

Jeffrey von Laun

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 9 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑