Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
"Wir sind auch nur ein Volk" nach den Drehbüchern von Jurek Becker - Hans Otto Theater Potsdam "Wir sind auch nur ein Volk" nach den Drehbüchern von Jurek Becker - Hans..."Wir sind auch nur ein...

"Wir sind auch nur ein Volk" nach den Drehbüchern von Jurek Becker - Hans Otto Theater Potsdam

PREMIERE 17-JAN-2020, 19:30, Großes Haus

Typisch Ossi solle die Familie sein, so die Idee des angesagten Autors Steinheim. Er erhielt von der ARD den Auftrag, das Drehbuch für eine Serie zur Einheit, am besten einen „Straßenfeger“, zu verfassen. Die exemplarisch ausgesuchte Familie Grimm nimmt ihn, dem der Osten komplett fremd ist, als Gast auf.

 

Typisch Kleinfamilie halt: Mutter, Vater, Sohn und Opa unter einem Dach. Da bleiben Alltagskonflikte nicht aus. Die Familie sieht die Chance auf einen lukrativen Job und gibt einen tiefen Einblick in ihr Leben. Und wenn die Wirklichkeit nicht spannend genug scheint, dann wird auch schon mal nachgeholfen. Mit Eigensinn und Humor übertreffen sie dabei alle Vorurteile.

Jurek Becker, der mit seinem Roman „Jakob der Lügner“ international berühmt wurde, schaute 1994 mit liebevollem und doch auch schmerzhaftem Blick auf die Fremdheit zwischen Ost und West. Der Theaterabend erinnert auch 30 Jahre nach der sogenannten „Wende“ an ein Land, dessen Menschen einerseits eine politische Revolution in Gang gesetzt haben, die aber andererseits in der Konfrontation mit neuen Lebensumständen ihre eigene Identität fast verlieren.

in einer Fassung von Maik Priebe und Natalie Driemeyer

Regie Maik Priebe
Bühne Susanne Maier-St
MUSIK Johannes Winde
Dramaturgie Natalie Driemeyer

MIT
Jon-Kaare Koppe
als Benno Grimm
Kristin Muthwill
als Trude
David Hörning
als Theo
Joachim Berger
als Karl Blauhorn
René Schwittay
als Anton Steinheim
Nadine Nollau
als Lucie
Katja Zinsmeister
als Beate / Corinna / Steffi / Isolde Moll
Andreas Spaniol
als Harry / Langhans / Lobeck

Do 23.01.
19:30 Großes Haus
So 02.02.
15:00 Großes Haus
Fr 14.02.
19:30 Großes Haus
So 16.02.

Das Bild zeigt Jurek Becker

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 9 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑