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"1984" von George Orwell im Nationaltheater Mannheim

Premiere: Sa, 25. November 2017, 19.30 Uhr, Schauspielhaus

1984 – diese Jahreszahl steht für die Angst vor dem Überwachungsstaat: Big Brother is watching you. Drei Supermächte, die sich in ständigem Kriegszustand befinden, beherrschen die Welt. Sprache und Gedanken unterliegen einer umfassenden Kontrolle. Winston Smith, Mitarbeiter des Propagandaministeriums, ist damit beschäftigt, die Vergangenheit im Sinne der Staatsdoktrin umzuschreiben. Als er beginnt, gegen die totale Kontrolle zu rebellieren, wird er mit der ganzen Macht des Großen Bruders konfrontiert.

 

Copyright: Bild: George Orwell

Im Zeitalter von »alternativen Fakten« gewinnt Orwells 1948 veröffentlichter Roman, der zu den einflussreichsten Büchern des 20. Jahrhunderts zählt, eine beklemmende Aktualität. Kurz nach der Wahl von Donald Trump schnellte das Buch auf den Bestseller-Listen nach oben. Es ist weniger die Schilderung der ständigen Überwachung, die uns heute beunruhigt, sondern die genaue Analyse der Manipulierbarkeit von Wahrheit. »Neusprech«, eine staatlich verordnete Ausdrucksweise, soll abweichendes Denken unmöglich machen. Zwei plus zwei ergibt eben manchmal fünf – »Doppeldenk« sei Dank!

In einer Theaterfassung von Alan Lyddiard
 

Mit

         Benjamin Pauquet
         Celina Rongen    
         Michael Fuchs    
         Stefan Reck    
         Matthias Thömmes    
         Boris Koneczny
 

  • Inszenierung: Georg Schmiedleitner    
  • Bühne und Kostüme: Florian Parbs (Gast)    
  • Video: Philipp Contag-Lada (Gast)
  • Musik: Bastian Wegner (Gast)
  • Licht: Robby Schumann
  • Dramaturgie: Katharina Parpart
     
  • Di, 28.11.2017, 19.30 Uhr, Schauspielhaus
  • Mi, 29.11.2017, 19.30 Uhr, Schauspielhaus
  • Do, 07.12.2017, 19.30 Uhr, Schauspielhaus
  • Do. 14.12.2017, 19.30 Uhr, Schauspielhaus
  • Fr, 15.12.2017, 19.30 Uhr, Schauspielhaus

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