Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Deutsche Oper am Rhein: Ballettpremiere b.29 Deutsche Oper am Rhein: Ballettpremiere b.29 Deutsche Oper am Rhein:...

Deutsche Oper am Rhein: Ballettpremiere b.29

Düsseldorfer Premiere Sa 23.09.2017 – 19.30 Uhr im Opernhaus Düsseldorf. -----

Neben zwei Meisterwerken der amerikanischen Neoklassik – „Mozartiana“ von George Balanchine und „The Concert“ von Jerome Robbins – präsentiert das Ballett am Rhein eine Uraufführung von Martin Schläpfer: „Konzert für Orchester“ heißt sein neues Stück zur gleichnamigen Komposition von Witold

Lutosławski.

Den musikalischen Part gestalten die Duisburger Philharmoniker unter der Leitung von Kapellmeister Wen-Pin Chien. Gastsolist in „The Concert“ ist der international gefragte Pianist und Komponist Matan Porat.

 

Für seine Neukreation „Konzert für Orchester“ hat Martin Schläpfer eine Komposition von Witold Lutoslawski als musikalische Basis gewählt, die ihn „mit ihren unglaublich vielen Wechseln, Schattierungen und unterschiedlichen Temperaturen“ schon lange beschäftigt. Das Wechselspiel, die Überlagerung von Atmosphären und Strukturen, das rastlos Vorwärtstreibende in Lutosławskis Komposition hat Schläpfer zu einer Choreographie für die ganze Compagnie inspiriert, die genau diese Vielschichtigkeit aufgreift. Im Mittelteil des neuen Programms setzt „Konzert für Orchester“ zugleich unübersehbar einen Kontrapunkt zu den beiden Werken der amerikanischen Neoklassik, die b.29 eröffnen und abschließen.

 

Mit „Mozartiana“ nimmt das Ballett am Rhein eine weitere Choreographie von George Balanchine in sein Repertoire. Zu Tschaikowskys Orchesterbearbeitung mehrerer kurzer Stücke Mozarts hat Balanchine

mit diesem letzten großen Werk eine ergreifende Hommage an seine Muse Suzanne Farrell und ein klares Bekenntnis zur Schönheit des klassischen Balletts geschaffen.

 

„The Concert“ von Jerome Robbins ist als groteske wie liebevolle Persiflage auf die Riten beim Besuch eines Konzerts und auf die Gepflogenheiten der Ballettwelt in seiner humoristischen Art eine völlig neue Herausforderung für Schläpfers Compagnie. Zu bekannten Klavierstücken von Frédéric Chopin, interpretiert von dem vielfach ausgezeichneten Nachwuchskünstler Matan Porat, entwickeln sich auf der Bühne unter den Tänzern die komischsten Situationen, die manchem Besucher des Balletts bekannt vorkommen werden.

___

 

Karten und weitere Informationen sind erhältlich an der Theaterkasse Duisburg und im Opernshop

Düsseldorf unter Tel. 0203.283 62-100 oder 0211.89 25-211, sowie über www.ballettamrhein.de

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 11 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑