Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
„Die Fledermaus“ von Johann Strauss, Stadttheater Bern„Die Fledermaus“ von Johann Strauss, Stadttheater Bern„Die Fledermaus“ von...

„Die Fledermaus“ von Johann Strauss, Stadttheater Bern

Premiere Samstag, 4. Oktober, 19.30 Uhr, Stadttheater

 

„Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist!“ – welch ein kluges Lebensmotto! In der erfolgreichsten Operette der Gattungsgeschichte, Johann Strauss’ „Die Fledermaus“, fallen sich „Brüderlein und Schwesterlein“ in die Arme.

Tanz, Champagner und Feststimmung führen zur erotischen Aufladung der Gefühle. Das Leben ist zuweilen ein Spiel, doch dieses endet leider häufig am nächsten Morgen im Katzenjammer. Der bürgerlichen Salonkomödie folgt im Zweiten Akt die klassische Ball-Revue in Maske, bevor der Schlussakt bei sprichwörtlichem Morgengrauen im Gefängnis endet.

 

Das Phänomen Operette besteht in der Sehnsucht, wenigstens im Schein dem belastenden und lästigen Sein für eine Nacht zu entfliehen, im „Feuerstrom der Reben“ und im Champagner der Gefühle zu baden – ungeachtet des Katers am nächsten Morgen.

 

„Die Fledermaus“ gilt als Gipfelwerk der Wiener Operette. Der Grund hierfür ist vor allem die ausgesprochen feinsinnige, mitreissende und meisterhaft orchestrierte Komposition. Höhepunkte sind das Uhren-Duett (Rosalinde/Eisenstein), der Csárdás, die Couplets des Prinzen Orlofsky, das Couplet „Mein Herr Marquis“ von Adele oder der Chorwalzer „Brüderlein und Schwesterlein“.

 

Komische Operette in drei Akten

Libretto von Richard Genée

Nach der Komödie „Le réveillon“ von Henri Meilhac und Ludovic Halévy

In der deutschen Bearbeitung von Karl Haffner

Uraufführung 1874 in Wien

 

Musikalische Leitung Srboljub Dinic / Dorian Keilhack

Inszenierung Bernd Mottl

Bühne Friedrich Eggert

Kostüme Nicole von Graevenitz

Choreographie Götz Hellriegel

Chor Lech-Rudolf Gorywoda

 

Gabriel von Eisenstein Robin Adams / Matthias Grätzel

Rosalinde, seine Frau Arpiné Rahdjian / Fabienne Jost

Frank, Gefängnisdirektor Richard Ackermann

Prinz Orlofsky Claude Eichenberger

Alfred Andries Cloete

Dr. Falke, Notar Paul Armin Edelmann / Peter Edelmann

Dr. Blind, Advokat Rolf Scheider

Adele, Stubenmädchen Anne-Florence Marbot

Frosch, Gerichtsdiener Hans-Peter Ulli

Ida, Adeles Schwester Ninoslava Jaksic

 

Chor des Stadttheaters Bern

Berner Symphonieorchester

Ballett des Stadttheaters Bern

 

Vorstellungsdaten

 

Freitag 10. Oktober 2008 19.30 Uhr

Samstag 18. Oktober 2008 19.30 Uhr

Sonntag 19. Oktober 2008 18.00 Uhr

Freitag 14. November 2008 19.30

Sonntag 16. November 2008 15.00 Uhr

Samstag 29. November 2008 19.30 Uhr

Sonntag 30. November 2008 18.00 Uhr

Mittwoch 17. Dezember 2008 19.30 Uhr

Donnerstag 18. Dezember 2008 19.30 Uhr

Dienstag 23. Dezember 2008 19.30 Uhr

Samstag 27. Dezember 2008 19.30 Uhr

Dienstag 30. Dezember 2008 19.30 Uhr

Mittwoch 31. Dezember 2008 19.00 Uhr

Mittwoch 14. Januar 2009 19.30 Uhr

Donnerstag 15. Januar 2009 19.30 Uhr

Dienstag 17. Februar 2009 19.30 Uhr

Donnerstag 19. Februar 2009 19.30 Uhr 9er-Abo / FV

Donnerstag 12. März 2009 19.30 Uhr 10er-Abo / FV

Samstag 14. März 2009 19.30 Uhr 6er-Abo / FV

 

 

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 12 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

Folgen Sie uns auf:

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑