Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
»Horizonte« - Zweiteiliger Ballettabend von Alexander Whitley und Sharon Eyal / Gai Behar - HESSISCHES STAATSTHEATER WIESBADEN »Horizonte« - Zweiteiliger Ballettabend von Alexander Whitley und Sharon Eyal...»Horizonte« -...

»Horizonte« - Zweiteiliger Ballettabend von Alexander Whitley und Sharon Eyal / Gai Behar - HESSISCHES STAATSTHEATER WIESBADEN

Premiere ist am Samstag, den 20. November 2021, um 19.30 Uhr im Großen Haus.

Das Hessische Staatsballett präsentiert im Doppelabend »Horizonte« die Vielfalt der Existenz. Mit dem Auftragswerk »The Butterfly Effect« des britischen Choreografen Alexander Whitley und »Untitled Black« von Sharon Eyal/Gai Behar treffen zwei zeitgenössische Tanzpositionen aufeinander, die in ihrem Aggregatzustand unterschiedlicher nicht sein könnten.

 

Copyright: Ingo Schaefer

Inspiriert vom »Schmetterlingseffekt« aus der Chaostheorie kreiert Whitley einen dynamischen Raum des Bewegungsflusses, der sich vom leichten Flügelschlag zum Hurrikan entfacht. In spiralförmigen Körperbildern wird der Relation von Ursache und Wirkung nachgespürt, die über die Bühne hinaus in eine Projektionsebene mit Bewegungshologrammen übergeht.

Demgegenüber setzt Eyal mit ihrer unverkennbaren choreografischen Signatur einen atmosphärisch dichten, energetisch aufgeladenen Tanz in den Mittelpunkt, der sich zu wummernden Beats ekstatisch ins Bewusstsein hämmert. Die aus der Symbiose von Licht, Tanz und Musik entstehende futuristisch anmutende Szenerie, entführt mit den in dunkelglänzenden, hautengen Kostümen gehüllten Körpern in ein paralleles Universum zwischen Aufbruch und Endzeitstimmung. »Horizonte« zeigt den Menschen in der wechselseitigen Beeinflussung von Geist und Materie, im Zwiespalt seiner Existenz als Geschöpf und Maschine. In diesem Spannungsfeld der Extreme bewegen sich die Tänzer*innen zwischen zwei Polen, die in ihrer Unvereinbarkeit verbunden sind.

The Butterfly Effect
Choreografie Alexander Whitley
Musik Rival Consoles
Licht Guy Hoare
Choreografische Assistenz Tia Hockey
Dramaturgie Lucas Herrmann

Untitled Black
Choreografie Sharon Eyal
Co-Kreation Gai Behar
Musik Ori Lichtik
Licht Avi Yona Bueno
Choreografische Assistenz Olivia Ancona, Lotem Regev
Kostüme Maayan Goldman

Do, 25.11.2021
GROSSES HAUS19:30
19:00 Einführung im Foyer
Do, 02.12.2021
GROSSES HAUS19:30
19:00 Einführung im Foyer
Sa, 04.12.2021
GROSSES HAUS19:30 - 22:30
So, 23.01.2022
GROSSES HAUS16:00
15:30 Einführung im Foyer

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 9 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Gefühl in Tönen - Familienkonzert „Beethovens Donnerwetter“ im Konzerthaus Heidenheim

Nach einer Tour durch elf Schulen im Landkreis Heidenheim fand das Projekt „Beethovens Donnerwetter“ mit dem Familienkonzert im dortigen Konzerthaus seinen krönenden Abschluss. Die Produktion der…

Von: Silke von Fürich

Im Weihnachtswunderland - "Der Nussknacker" von Demis Volpi und weiteren Choreograph*innen in der deutschen Oper am Rhein

Heiliger Abend in einer großbürgerlichen Familie: Kinder spielen in einem Zimmer Gummitwist. Hinter der Tür zum Wohnzimmer tut sich was. Durch die Milchglasscheibe sieht man, wie ein Weihnachtsbaum…

Von: Dagmar Kurtz

Ausbruch mit Jacke - Gelungener Saisonstart im Theater Pfütze in Nürnberg mit Christina Gegenbauers Dramatisierung „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst“

Wenn es während der Vorstellung unwichtig wird, für welche Zielgruppe eine Theaterproduktion gemacht wurde, ist das immer ein gutes Zeichen. Mit „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst“ nach dem…

Von: Stephan Knies

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑