Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Uraufführung: "Come In" - Ballettabend mit Choreographien von Twyla Tharp und Aszure Barton - Deutsche Oper am Rhein Uraufführung: "Come In" - Ballettabend mit Choreographien von Twyla Tharp und...Uraufführung: "Come In"...

Uraufführung: "Come In" - Ballettabend mit Choreographien von Twyla Tharp und Aszure Barton - Deutsche Oper am Rhein

Premiere Samstag, 12. Februar, um 19.30 Uhr im Theater Duisburg

Benannt ist der Abend nach dem gleichnamigen poetisch-meditativen Ballett der Kanadierin Aszure Barton, das im zweiten Teil zu erleben ist. Twyla Tharps Auftragswerk „Commentaries on the Floating World“ eröffnet den Doppelabend. Die Grande Dame des American Modern Dance kreierte das Stück während des Lockdowns in wochenlangen Proben über Videokonferenzen für das Ballett am Rhein.

 

Copyright: Bettina Stöß

Die kanadische Choreographin Aszure Barton kreiert seit mehr als fünfzehn Jahren für klassische wie zeitgenössische Compagnien und entwickelt dabei ihre feine Sprache, die das klassische

Ballett

durchklingen lässt und gleichzeitig nach experimentellen Ansätzen sucht, kontinuierlich weiter. Als erste „Choreographer in Residence“ am Baryshnikov Art Center in New York schuf sie „Come In“ 2006 für den Ballettstar Mikhail Baryshnikov und die Hell’s Kitchen Dance Company. Zur Musik von Vladimir Martynov hat Barton eine poetisch leise, aber dringlich nachwirkende Arbeit in die Welt gesetzt. Auf dem Fundament einer klassischen Bewegungssprache stellt sie die Frage, wie wir miteinander leben wollen und zeichnet dabei den Entwurf einer Gesellschaft, die in friedlich spielerischem Miteinander existiert.

Auch Twyla Tharp, eine der großen Ikonen des amerikanischen Modern Dance, kreierte einst für Mikhail Baryshnikov – allerdings genau 30 Jahre vor Aszure Barton: „Push Comes To Shove“ entstand 1976 und wurde zu einem der größten Hits von Twyla Tharp, deren unzählige Cross-over-Kreationen auf der ganzen Welt gezeigt werden. Kurz vor ihrem 80. Geburtstag hat die immer noch quirlige Grande Dame für das Ballett am Rhein eine Uraufführung kreiert. Zu Terry Rileys berühmter Minimal Komposition „In C“ ist ein dynamisch belebtes Stück entstanden: eine universelle Geschichte über das Leben, eine Heldenreise durch Chaos und Struktur, durch eine sich in Bewegung befindende Welt.

"Commentaries on the Floating World"
    
    Choreographie
    Twyla Tharp
    Musikalische Leitung
    James Williams
   

Bühne


    Inspiriert durch Entwürfe von Frank Stella
    Musik
    Terry Riley
    Kostüme
    Stefanie C. Salm
   

Licht


    Volker Weinhart
    Sopran
    Luiza Fatyol / Anke Krabbe
    The North Star
    Julio Morel
    The Hero
    Niklas Jendrics / Eric White
    The Companion
    Sara Giovanelli / Feline van Dijken
    Time
    Dukin Seo
    Youth
    Evan L'Hirondelle
    The Trio
    Lara Delfino, Nelson López Garlo, Kauan Soares
    The Chorus Leader
    Simone Messmer
    Chorus Ladies
    Doris Becker / Paula Alves / Charlotte Kragh, Clara Nougué-Cazenave / Maria Luisa Castillo Yoshida, Charlotte Kragh / So-Yeon Kim-von der Beck / Paula Alves, Elisabeth Vincenti / Emilia Peredo Aguirre
    The Demagogue
    Orazio di Bella
    The Mob
    Gustavo Carvalho, Lara Delfino, Michael Foster, Evan L'Hirondelle, Nelson López Garlo, Pedro Maricato, Dukin Seo, Kauan Soares
    Orchester
    Düsseldorfer Symphoniker / Duisburger Philharmoniker

"Come In"
Uraufführung am 8. Juni 2006, Hell’s Kitchen Dance, Buffalo, New York

    Choreographie, Bühne und Kostüme
    Aszure Barton
    Musikalische Leitung
    James Williams
    Musik
    Vladimir Martynov
    Licht
    Leo Janks
    Einstudierung
    William Briscoe
    Violine
    Siegfried Rivinius / Franziska Früh
    Tänzer
    Rashaen Arts, Orazio di Bella, Daniele Bonelli, Tommaso Calcia, Gustavo Carvalho, Michael Foster, Niklas Jendrics / Philip Handschin / Rubén Cabaleiro Campo, Vincent Hoffman, Pedro Maricato / Niklas Jendrics, Miquel Martínez Pedro / Evan L'Hirondelle, Rubén Cabaleiro Campo / James Nix / Edvin Somai, Dukin Seo
    
Orchester
    Düsseldorfer Symphoniker / Duisburger Philharmoniker

 

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 16 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑