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Uraufführung: Kinan Azmehs Musiktheaterwerk „Songs for Days to Come” - Interdisziplinäres Musiktheater - im Theater Osnabrück

Premiere am 4. Juni um 19.30 Uhr im Theater am Domhof

Es ist das umfangreichste Projekt, das das Theater Osanbrück gemeinsam mit dem Morgenland Festival in seiner Geschichte realisiert hat: das Musiktheater SONGS FOR DAYS TO COME des syrischen Komponisten und Klarinettisten Kinan Azmeh. Seit 2010 ist er der Stadt Osnabrück und dem Festival verbunden und hat hier nach eigener Aussage mehr Musik verwirklicht als in seiner Geburtsstadt Damaskus oder seiner Wahlheimat New York.

 

Copyright: Bachar Azmeh

Sein neues Werk ist keine Handlungsoper im herkömmlichen Sinne, sondern ein vielschichtiges Mosaik aus Musik, Dichtung und Bühnenbildkunst für

Solist

:innen,

Schauspieler

:innen,

Chor

und Orchester. Basierend auf Gedichten zeitgenössischer syrischer Lyriker:innen, zu einem Libretto geformt von Liwaa Yazji und Mohammad Abou Laban, befasst es sich mit der jüngsten Geschichte Syriens, dem seit 2011 andauernden Bürgerkrieg und den weltweiten Fluchtbewegungen.

Im Kern ist es dennoch keine

Tragödie

, wie Azmeh erklärt, sondern „legt die Saat dessen, worüber in künftigen Zeiten gesungen werden wird. Es ist ein Projekt, das von Syrien inspiriert ist, aber die ganze Welt anspricht.“

In Koproduktion mit dem Morgenland-Festival.

Musiktheater

von Kinan Azmeh, Libretto von Liwaa Yazij und Mohammad Abou Laban.
Gedichte von Yamen Hussein, Rami Alasheq, Suhail Shadoud, Hazem al-Azmeh, ArefHamza, Raed Wahesh, Mohammad Abou Laban, Firas Sulaiman, Liwaa Yazji, Lukrnan Derky, Adnan Odeh, Ziad Adwan, Bashar Farhat, Fares Albahra,
Abdulrahman Khallouf.

TEAM
Inszenierung: Ulrich Mokrusch
Musikalische Leitung: Daniel Inbal
Bühne und Kostüme: Okarina Peter und Timo Dentler
Choreinstudierung: Sierd Quarré
Dramaturgie: Juliane Piontek
Theatervermittlung: Paula Römer
Regieassistenz & Abendspielleitung: Barbara Hamalova
Studienleitung: Markus Lafleur
Musikalische Einstudierung: Alma Shaikimova und Cecile Sagnier
Ausstattungsassistenz: Margarita Bock
Inspizienz: Anja Flemming
Übertitelinspizienz: Sanja Matea Färber/Steven Kuhlmann/Theodor Rupp

Bühnenmeister

:Tobias Prief
Beleuchtung:Julian Rickert

Frau: Sascha Maria Icks
Sami: Jan Friedrich Eggers
Die Töchter seiner Gedanken:
Tochter 1: Julie Sekinger
Tochter 2: Susanna Edelmann
Tochter 3: Susann Vent-Wunderlich
Tochter 4: Olga Privalova
Tochter 5: Dima Orsho
Beamter/Patient/Erzähler: Manuel Zschunke
Soldat: Silvio Heil
Patient:innen: Kathrin Brauer, Heike Hollenberg, Stefan Kreimer

Solo-Klarinette: Kinan Azmeh
Solo-Oud: Issam Rafea
Opernchor des Theaters Osnabrück
Osnabrücker Symphonieorchester

 

 

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