Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Mozarts "Così fan tutte" im Stadttheater Bremerhaven Mozarts "Così fan tutte" im Stadttheater Bremerhaven Mozarts "Così fan tutte"...

Mozarts "Così fan tutte" im Stadttheater Bremerhaven

Premiere 16. April um 19.30 Uhr. ----

 

Zwei junge Männer lassen sich von dem erfahrenen Don Alfonso zu einer Wette um die Treue ihrer Verlobten überreden. Sie täuschen ihre Abreise vor und kehren als Verführer wieder.

 

In Verkleidung testen sie die Standhaftigkeit ihrer Frauen. Was anfangs als Spiel gedacht war, wächst den Beteiligten bald über den Kopf. Die Gefühle fahren Achterbahn und das Ganze endet in einer Scheinhochzeit mit vertauschten Partnern.

 

Mozarts Oper aus dem Jahre 1790 gilt als sein radikalstes Bühnenwerk. Zusammen mit dem Librettisten Lorenzo da Ponte entwickelt er ein doppelbödiges Spiel, das immer tiefere Gefühlsschichten freilegt. Dabei spürt Mozarts Musik die inneren Widersprüche seiner Figuren auf und lässt auch den Zuschauer plötzlich daran zweifeln, was Spiel und was Ernst ist.

Katja Wolff zeigt in der Bremerhavener Inszenierung die beiden verführbaren Frauen in einer spröden Arbeitswelt und stellt die Frage, ob hier nicht nur die Frauen, sondern eigentlich alle der Verführung erliegen könnten.

 

Die Regisseurin Katja Wolff, die hier in Bremerhaven zum ersten Mal eine Oper inszeniert, war Oberspielleiterin am Hans-Otto-Theater Potsdam und arbeitet seit 1994 als freie Regisseurin. Engagements führten sie unter anderem nach Basel, Zürich, Mainz und Stuttgart. «Così fan tutte» ist ihre erste Arbeit am Stadttheater Bremerhaven.

Die Kostümbildnerin Heike Seidler ist in Bremen aufgewachsen. Seit 1992 ist die studierte Modedesignerin unter anderem an Theatern in Basel, Mainz, Freiburg, Osnabrück oder Bremen als Kostümbildnerin tätig. Sie entwirft Kostüme spartenübergreifend für Schauspiel, Ballett, Operette und Musical, sowie für Film und Fernsehen. Mit Katja Wolff hat sie schon mehrfach zusammengearbeitet.

 

Für das Bühnenbild zeichnet die Ausstattungsleiterin des Stadttheater Bremerhaven Eva Humburg verantwortlich. Die Musikalische Leitung hat der 1. Kapellmeister Richard Fletcher.

 

Text von Lorenzo da Ponte

Deutsche Fassung von Georg Schünemann und Peter Brenner

 

Musikalische Leitung Richard Fletcher

Inszenierung Katja Wolff

Bühnenbild Eva Humburg

Kostüme Heike Seidler

Dramaturgie Juliane Piontek

Choreinstudierung Ilia Bilenko

 

Fiordiligi Lilli Wünscher

Dorabella Ann Juliette Schindewolf

Guglielmo Peter Kubik

Ferrando Daniel Kim

Despina Pinelopi Argyropoulou

Don Alfonso Werner Kraus

 

Opernchor

Städtisches Orchester Bremerhaven

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 11 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑