Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
"Rusalka" von Antonín Dvorák - Oper Leipzig"Rusalka" von Antonín Dvorák - Oper Leipzig"Rusalka" von Antonín...

"Rusalka" von Antonín Dvorák - Oper Leipzig

Premiere: Sonntag, 3. Dezember 2017, 18 Uhr, Opernhaus

Die Nixe Rusalka sehnt sich nach einer menschlichen Seele. Seit sie sich in einen Prinzen verliebt hat, den sie beim Baden im See beobachtete, kann sie an nichts anderes mehr denken. Der Wassermann warnt sie vor den Menschen. Trotzdem lässt Rusalka sich von der Hexe in eine Frau verwandeln. Doch es gibt strenge Bedingungen: Sie muss die Liebe des Prinzen gewinnen, sonst droht den beiden Böses.

Copyright: c Kirsten Nijhof

Zunächst gelingt es der verwandelten Nixe, das Herz des Prinzen zu verzaubern. Dann verliebt dieser sich jedoch in eine fremde Fürstin. Um in den See zurückkehren zu können, muss Rusalka nun Schreckliches tun.

»Rusalka« ist ein Märchen für Erwachsene von der Sehnsucht nach einer anderen Welt. Dvořák und sein ­Librettist Kvapil ließen sich von slawischen ­Mythen, Märchenfiguren wie de la Motte Fouqués »Undine« und ­Andersens »Kleiner Seejungfrau« sowie der ­Melusinensage inspirieren. Die Geschichte wird aus der Sicht der Naturgeister erzählt, in deren Welt der Mensch rücksichtslos hereinbricht. Die Oper erlebte seit ihrer Uraufführung im Jahr 1901 einen weltweiten Erfolgszug und zählt heute zu den bekanntesten tschechischen Opern. Nicht nur im berühmten »Lied an den Mond« entführt Dvořáks Musik in faszinierende Klangwelten voll Magie und zerbrechlicher Schönheit.

 Lyrisches Märchen in drei Akten | Text von Jaroslav Kvapil | In tschechischer Sprache mit deutschen Übertiteln
 

    DirigentChristoph Gedschold
    InszenierungMichiel Dijkema
    BühneMichiel Dijkema
    Kostüme Jula Reindell
    Choreinstudierung Alexander Stessin
    Dramaturgie Nele Winter
 

Weitere Aufführungen: 9. & 14. Dezember 2017 / 4. März 2018 / 1. Juni 2018

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 8 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

"Krabat", Ballett nach einem Buch von Otfried Preußler von Demis Volpi in der Deutschen Oper am Rhein

Das 2013 in Stuttgart uraufgeführte Handlungsballett „Krabat“ nach dem beliebten Roman von Ottfried Preußler, in dem er eine sorbische Sage verarbeitet, hatte jetzt an der Deutschen Oper am Rhein…

Von: Dagmar Kurtz

Rocky Horror Picture Show trifft auf Homer

Heftiges Klopfen an der Tür. Es ist nicht der verstorbene Komtur, sondern ein junges Paar, das Einlass begehrt. In ihrer Inszenierung des „Don Giovanni“ für die Deutschen Oper am Rhein“ nutzt Karoline…

Von: Dagmar Kurtz

Der schöne Schein

Täuschungen über Täuschungen, Doppelmoral und Betrug. In der Operette „Die Fledermaus“ macht jeder jedem etwas vor, allein die schwungvolle Musik mit Wiener Walzerseligkeit täuscht darüber hinweg und…

Von: Dagmar Kurtz

„Vástádus eana/The answer is land“ von Elle Sofe Sara im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Hoch im Norden Europas lebt das indigene Volk der Samen. Mit ihrer Lebensart beschäftigt sich Elle Sofe Sara in ihrem Stück „Vástádus eana/The answer is land“ jenseits folkloristischer Attitude. So…

Von: Dagmar Kurtz

Nachdenklich, Lebhaft, Wütend, Wehmütig! Ballett am Rhein: „Vier Neue Temperamente“

DIE VIER TEMPERAMENTE George Balanchine PHLEGMATIC SUMMER Michèle Anne de Mey (Uraufführung) SANGUINIC: CON BRIO Demis Volpi (Uraufführung) CHOLERIC Hélène Blackburn (Uraufführung) FROM TIME TO…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑