Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Staatstheater Cottbus: "Pieces of Nyman (UA) und Purcell Pieces" | DoppelballettabendStaatstheater Cottbus: "Pieces of Nyman (UA) und Purcell Pieces" |...Staatstheater Cottbus:...

Staatstheater Cottbus: "Pieces of Nyman (UA) und Purcell Pieces" | Doppelballettabend

Premiere am Samstag, 24. Mai 2014, 19.30 Uhr, Großes Haus. -----

Zwei Ballette von Adriana Mortelliti (Uraufführung) und Nils Christe. Kompositionen zweier Engländer dienen den beiden Choreographen Adriana Mortelliti und Nils Christe als Grundlage für ihre jeweiligen Bewegungsbilder, in die sie „Pieces“ – Stücke bzw. Hör-Stücke der beiden Komponisten – verwandelt haben.

 

 

 

 

Den ersten Teil des Abends bildet die Uraufführung von „Pieces of Nyman” mit Musik des englischen Komponisten Michael Nyman, der u.a. durch seine Musik zu Filmen wie „Das Piano“ und zu vielen Filmen Peter Greenaways international bekannt wurde. Choreographin Adriana Mortelliti, deren „Balkan-Rhapsodie“ mit großem Erfolg in der Kammerbühne zu sehen ist, gestaltete auch die Kostüme.

Adriana Mortelliti studierte parallel Tanz und Malerei in Mailand. „Pieces of Nyman“ konzipierte sie zu Musik des „Minimalisten“ Michael Nyman, der sich immer wieder auch auf Werke des Komponisten Henry Purcells bezog, der den zweiten Teil des Abends musikalisch prägt. Die Choreographin lässt die Zuschauer teilhaben an Bildern und Stimmungen des Übergangs: Werden und Vergehen, der Zyklus der Jahreszeiten, die Folge der Lebensphasen, Prozesse von Gestaltwerdung und Individualisierung, die Grenzen zwischen fester Gestalt und Verflüssigung. Mortellitis moderne poetische Tanzsprache gründet in den Mitteln des klassischen Tanzes und verbindet Leichtigkeit mit Akrobatik.

 

Nach der Pause ist „Purcell Pieces” zu erleben, choreographiert von Nils Christe nach Musik von Henry Purcell. Die Kostüme entwarf Annegien Sneep. Der aus Rotterdam stammende Nils Christe war 15 Jahre lang Tänzer beim Nederlands Dans Theater. Seit 1974 schuf er rund um den Globus mehr als 80 Choreographien. „Purcell Pieces" künden von seiner Begeisterung für die Musik des über Jahrhunderte anerkanntesten englischen Komponisten Henry Purcell (1659-1695). 1997 brachte Nils Christe zum ersten Mal sein mittlerweile legendäres Ballett „Purcell Pieces“ heraus, das er seither mit Compagnien in Amerika und Europa immer wieder neu erarbeitete. Mit den Tänzerinnen und Tänzern des Cottbuser Ballettensembles übersetzt er Purcells Musik in organische Bewegungen voller Spannung und Poesie.

 

Getanzt vom Ballettensemble des Staatstheaters Cottbus im Bühnenbild von Thomas Rupert.

 

Mit: Greta Dato, Inmaculada Marín Lopéz, Denise Ruddock, Venira Welijan, Juan Bockamp, István Farkas, Stefan Kulhawec und Jason Sabrou.

 

Weitere Vorstellungstermine in dieser Spielzeit:

Freitag, 30. Mai, 19.30 Uhr, Sonntag, 15. Juni, 19.00 Uhr, Donnerstag, 19. Juni 2014, 19.30 Uhr, Großes Haus

 

Karten:

Karten für die Premiere und alle weiteren Vorstellungen sind im Besucher-Service Ticket-Telefon 0355/ 7824 24 24 und an der Abendkasse erhältlich.

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 12 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Gefühl in Tönen - Familienkonzert „Beethovens Donnerwetter“ im Konzerthaus Heidenheim

Nach einer Tour durch elf Schulen im Landkreis Heidenheim fand das Projekt „Beethovens Donnerwetter“ mit dem Familienkonzert im dortigen Konzerthaus seinen krönenden Abschluss. Die Produktion der…

Von: Silke von Fürich

Im Weihnachtswunderland - "Der Nussknacker" von Demis Volpi und weiteren Choreograph*innen in der deutschen Oper am Rhein

Heiliger Abend in einer großbürgerlichen Familie: Kinder spielen in einem Zimmer Gummitwist. Hinter der Tür zum Wohnzimmer tut sich was. Durch die Milchglasscheibe sieht man, wie ein Weihnachtsbaum…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑