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SYLVIA in der Deutschen Oper Berlin

Ballett in drei Akten, Musik von Léo Delibes,

Choreographie von Frederick Ashton

Premiere 28.4.2007 um 18.00 Uhr.

 

Das Ballett „Sylvia“ handelt von der gleichnamigen Nymphe, die Keuschheit gelobt hat, aber vom Gott Eros ausersehen wurde, sich in den Hirten Aminta zu verlieben.

Erst nach einigen Verzögerungen gelingt es schließlich, die Geschichte zum Happy End zu führen.

 

Schäferspiele waren bereits im vorromantischen Zeitalter ein wenig aus der Mode gekommen, groß in Mode hingegen war der Komponist Léo Delibes, und

das nicht ohne Grund: mit seinem Talent für das Heiter-Tänzerische, um das Peter I. Tschaikowsky ihn beneidete, bestimmte er das Repertoire der Pariser

Spielpläne. Sein Ballett “Sylvia” (von 1876) ist es auch, das immer wieder namhafte Choreographen inspirierte, die verwickelte Geschichte über die Liebe der Nymphe Sylvia zum Schäfer Aminta in Kauf zu nehmen, um der

Sehnsucht nach Arkadien tänzerisch Ausdruck zu verleihen.

Auch Frederick Ashton war in erster Linie von der tänzerischen Komposition fasziniert, als er 1952 eine Version von “Sylvia” entwickelte. Als man diese

Fassung 2005 beim Royal Ballet rekonstruiert hatte, sah sich das Publikum einer Choreographie gegenüber, die wohl zum Schönsten gehört, das der

Urvater des englischen Balletts geschaffen hat.

Die weltferne Atmosphäre betonend stellt Ashton den Tanz in den Mittelpunkt und versprüht mit seinem ungeheuren choreographischen Charme eine feine Mischung aus Schönheit und Humor.

 

Choreographie Frederick Ashton

Rekonstruktion Christopher Newton

Bühnenbild und Kostüme Robin Ironside

Christopher Ironside

Peter Farmer

Licht Mark Jonathan

Musikalische Leitung Benjamin Pope

Solisten und Corps de ballet des Staatsballetts Berlin

Schülerinnen und Schüler der Staatlichen Ballettschule Berlin

Orchester der Deutschen Oper Berlin

 

Sylvia Polina Semionova

Aminta Vladimir Malakhov

Orion Ibrahim Önal

Eros Rainer Krenstetter

Diana Viara Natcheva

 

 

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