Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Wiedereröffnung des Grossen Hauses der Bühnen Gera wird zwei Wochen lang gefeiert!Wiedereröffnung des Grossen Hauses der Bühnen Gera wird zwei Wochen lang...Wiedereröffnung des...

Wiedereröffnung des Grossen Hauses der Bühnen Gera wird zwei Wochen lang gefeiert!

21. April bis 5.Mai 2007.

 

Die Wiedereröffnung nach umfassender Sanierung, in die die Stadt Gera als Bauherr, der Freistaat Thüringen und der Bund 23,45 Millionen Euro investierten, feiert Theater&Philharmonie Thüringen mit zwei Festwochen. Vom 21. April bis 5. Mai folgt ein Höhepunkt auf den anderen.

Programm:

 

Samstag, 21. April:

„Kinder sind Zukunft“

Die ersten Gäste im sanierten Großen Haus werden nicht altehrwürdige Honoratioren sein, sondern Kinder im Alter zwischen 6 und 12 Jahren. Denn noch vor der offiziellen Wiedereröffnung präsentiert das Theater um 12.00 Uhr eine Show der Extraklasse mit Gästen aus beliebten Kindersendungen, wie zum Beispiel „Die Sendung mit der Maus“, „Biene Maja“, „Käpt`n Blaubär“ oder „Au Schwarte!“. Mit dem Kugelfisch Kurt aus „Die kleine Meerjungfrau“, dem Lied der Cosette aus „Les Misérables“ oder dem „Tanz der Schwänchen“ bringt Theater&Philharmonie Thüringen selbstverständlich auch hauseigene Programmpunkte auf die Bühne. Durch das Programm führt der beliebte KiKa-Moderator Juri Tetzlaff. Zu dieser Veranstaltung sind nur geladene Kinder aus ausgewählten Schulen und Kinderheimen der Region zugelassen. Und natürlich der aus Film und Fernsehen bekannte Überraschungsgast …

 

„Tosca“

Der Oberbürgermeister der Stadt Gera Dr. Norbert Vornehm und der Generalintendant von Theater& Philharmonie Thüringen Prof. Matthias Oldag geben sich dann am 21. April die Ehre, zur offiziellen Wiedereröffnung des Theaters einzuladen. Die 552 Plätze im Theatersaal des Großen Hauses werden bei der Eröffnungspremiere „Tosca“ (Regie: Prof. Matthias Oldag) um 19.30 Uhr ausschließlich mit Vertretern der Presse und Ehrengästen aus ganz Deutschland sowie mit Premieren-Abonnenten des Theaters gefüllt sein. Wer keine Karte hat, und dennoch mitfeiern will, kann das im Festzelt vor dem Theater tun. Gegen 20.30 Uhr wird der Generalintendant die Party eröffnen.

 

Sonntag, 22. April:

„TÜREN AUF!“

Zwischen 11 bis 18 Uhr haben alle Neugierigen die Chance, das prachtvolle im Jahr 1902 von Heinrich Seeling erbaute Jugendstiltheater im neuen Glanz nach der Sanierung zu besichtigen. Für Kinder ist der Eintritt frei, Erwachsene werden gebeten, mit einem symbolischen Euro einen kleinen Beitrag für die künstlerische Ausstattung des Theaters zu leisten. Nostalgiker können Kristalle der ehemaligen Kronleuchter des Hauses erwerben.

Und wer nach 18 Uhr noch weiterfeiern will, kann das beim Konzert der Köstritzer Jazz-Band im Festzelt tun.

 

Montag, 23. April:

Die erste Schauspiel-Premiere auf den neuen Brettern der Geraer Bühne ist Schillers Drama „Maria Stuart“ in der Inszenierung von Andrea Moses. Die Premierenvorstellung beginnt am 23. April um 19.30 Uhr.

 

Dienstag / Mittwoch, 24. / 25. April:

Nach fast zweijähriger Ruhepause erklingt im Konzertsaal wieder Musik. Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 2 c-moll, die „Auferstehungs-Sinfonie“. Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Eric Solén musizieren das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera, die Solisten Ulrike Schneider (Mezzosopran) und Gerlinde Illich (Sopran), der Opernchor von Theater&Philharmonie Thüringen, der Philharmonische Chor Gera und der Philharmonische Chor Dresden. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr.

 

Samstag, 28. April:

„Blütenwalzer“ – Theaterball im Jahr der Bundesgartenschau in Gera

 

Sonntag, 29. April:

Tag des Balletts

 

10.30 Uhr:„Ballettküche“ – öffentliches Training auf der Großen Bühne

11.15 Uhr: Prof. Matthias Oldag gründet offiziell das Kinderballett von Theater&Philharmonie Thüringen / Schnupperprobe

 

13 Uhr: Workshop Steptanz mit Sebastian Weber

14 Uhr: Workshop Tango mit Konstanze Lillack und Thomas L`Homme

15 Uhr: Workshop Jazz-Dance mit Martin Zamorski

16 Uhr: Workshop Salsa/Merengue/Bachata mit Rafael Tobar und seiner Tanzgruppe

 

19.30 Uhr: Premiere des Ballettabends „LiebesBriefe“

Choreographie: Peter Werner-Ranke

 

Mit einer Karte für die Premiere erhält man bereits um 10.30 Uhr Eintritt ins Große Haus und zu den Workshops. Die Tageskarte dafür ohne Premierenkarte kostet 10,- Euro.

 

Montag, 30. April:

Tag der TheaterFABRIK

13 bis 16 Uhr Jugendliche erforschen mit Theaterpädagogen auf festgelegten Parcours das Große Haus.

21.30 Uhr 54. Spätschicht in der Bühne am Park

Improvisation und Party:

Promis aus Hollywood besuchen die BUGA und wollen Gera gleich mit einpacken. Können die Bürger ihre Stadt retten?

 

Die Sauer-Orgel im Konzertsaal wird mit großem ERÖFFNUNGSKONZERT am 30. April ab 19.30 Uhr wieder in Besitz genommen, gleichzeitig das GRÜNDUNGSKONZERT DES PHILHARMONISCHEN CHORES GERA.

An der Orgel: Sieghard Zitzmann (Gera), Michael Formella (Gera), Daniel Beilschmidt (Leipzig) und KMD Prof. Hans-Martin Rauch (Bad Wiessee). Die Sängerin Franziska Rauch und Schauspielerin Karin Kundt-Petters interpretieren in der Walpurgisnacht außerdem unterschiedliche Hexenlieder.

Nach der Sanierung des Großen Hauses erklingt die Orgel damit nach achtzehn Monaten erstmals wieder in einem Konzert. Und zwar mit völlig neuen Spielmöglichkeiten: mit Mitteln des Freistaates, der Stadt Gera und der freundlichen Unterstützung des Vereins der Theater- und Konzertfreunde Gera konnten ein neuer Spieltisch, ein neues digitales Steuerungssystem, neue Maschinen zum Schleifenzug, neue Elektromotoren, sowie eine gründliche Orgelreinigung, Stimmung und Intonierung finanziert werden. 4.999 Speicherplätze stehen nun für die Registrierung zur Verfügung - gegenüber 8 Speicherplätzen zuvor. Damit ist die Orgel auf dem modernsten Stand der Technik. Natürlich ist der frühere Klang geblieben, aber durch Sub- und Superkoppeln wurden neue Tiefen hinzugewonnen, mit denen sich vor allem romantische Orgelliteratur besser spielen lässt als je zuvor.

Der Philharmonische Chor Gera unter der Leitung von Chordirektor Bernhard Ott, zu Beginn der Spielzeit erst gegründet, ist schnell zu einem Klangkörper und einer echten Gemeinschaft zusammengewachsen und präsentiert sich mit Dvoraks Messe in D zum ersten Mal allein der Öffentlichkeit.

Ende circa 0.15 Uhr

 

Dienstag, 1. Mai:

Familientag

Das Puppentheater steht im Mittelpunkt. Das erste Highlight: die Premiere des Puppenspiels „Peter und der Wolf“ mit der Musik von Sergej Prokofjew . Es wird 11.00, 14.00 und 16.00 Uhr im Chorprobesaal des Großen Hauses aufgeführt. Ein weiteres Puppenspiel wird um 12.00 und um 15.00 Uhr im Rangfoyer II gezeigt. Eine große Show der neuen Bühnentechnik wird vom Technischen Direktor Thomas Stolze um 10.00 und nochmals um 13.00 Uhr moderiert. Die Puppenspieler holen die unterschiedlichsten Puppenarten aus ihrem Fundus hervor. Ingrid Fischer, Dramaturgin und Puppenspielerin, führt vor, wie man sie zum Leben erweckt. Dem Ausstatter Jan Hofmann kann man in seiner Schnitzwerkstatt bei der Arbeit über die Schulter schauen. Man kann nicht nur das Haus vom Keller bis zum Dach durchstreifen, sondern auch selbst in ein Kostüm steigen und sich schminken lassen. Chordirektor Bernhard Ott lädt mit dem Philharmonischen Chor zum Offenen Singen ein. Der Theaterkinderchor führt sein Musical „Max und die Zaubertrommel“ auf. Sieghard Zitzmann erläutert im Konzertsaal die Bauweise der Orgel. Mit einem kleinen Konzert im Konzertsaal klingt der Familientag aus.

Erwachsene zahlen 5,- Euro Eintritt, für Kinder ist der Eintritt frei.

 

Samstag, 5. Mai:

Abschlussveranstaltung

„Cosima“ – Uraufführung

Opernfragmente von Friedrich Nietzsche

Rekonstruiert und durch eine Rahmenhandlung ergänzt von Siegfried Matthus

 

Die Oper handelt vom spannungsvoll-tragischen Verhältnis Friedrich Nietzsches zu Richard Wagner und Nietzsches geheimnisvoller Zuneigung zu Cosima Wagner: Die alte Cosima Wagner will als Leiterin der Bayreuther Festspiele einen Skandal verhindern und muss deswegen unbedingt an das Manuskript der Oper herankommen, an der Nietzsche in der Psychiatrischen Klinik in Jena schreibt und in der sie selbst eine entscheidende Rolle spielt. Dafür ist ihr jedes Mittel recht …

 

 

Theater nicht nur im Großen Haus Gera

 

Theater wird am Eröffnungswochenende nicht nur im Großen Haus gespielt. Wie der Name schon sagt, es gibt mehrere Bühnen in der Stadt Gera:

In der Bühne am Park ist am Samstag und Sonntag jeweils um 14.30 Uhr Jaime Saloms Schauspiel „Les Demoiselles d’ Avignon“ zu sehen. Der Plot des spanischen Autors geht davon aus, Pablo Picassos gleichnamiges berühmtes Bild zeige fünf leichte Damen aus der Avigon-Straße in Barcelona. Das Stück beginnt mit einem Kaffeekränzchen im Jahr 1908. Jene Frauen treffen sich nach längerer Zeit wieder. Das in einer Zeitschrift abgebildete Gemälde ruft ihre Erinnerungen an die Zeit wach, als der junge unbekannte Picasso in ihrem Etablissement verkehrte …. Karten sind noch erhältlich.

Die TheaterFABRIK zeigt am Samstag, 21. April, um 19.30 Uhr im Theater in der Zentrale Gera „Die sieben Tage des Simon Labrosse“ von Carole Fréchette. Drei junge Menschen bringen das Leben von Simon Labrosse – fokussiert auf sieben Tage - auf die Bretter, die die Welt bedeuten. Simon ist stellungslos und setzt alles daran, wieder auf den Damm zu kommen: Ein pragmatischer Kampf gegen Arbeitslosigkeit und Berufspessimismus!

Kartenreservierung unter (0365) 214 78 59 oder www.theaterfabrik-gera.de

Die im Spielplan für den 21. und 22. April angezeigten Vorstellungen „Heinzelmännchen“ im Kleinen Theater im Zentrum Gera entfallen.

 

 

Am Sonntag, 29. April, zum Tag des Balletts heißt es früh aufstehen: das Ballett beginnt sein öffentliches Training bereits um 10.00 Uhr im Theatersaal im Großen Haus und nicht wie bisher in den Publikationen des Theaters angegeben um 10.30 Uhr.

 

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 42 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑