Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
"Wunschkinder" von Lutz Hübner und Sarah Nemitz - WOLFGANG BORCHERT THEATER Münster"Wunschkinder" von Lutz Hübner und Sarah Nemitz - WOLFGANG BORCHERT THEATER..."Wunschkinder" von Lutz...

"Wunschkinder" von Lutz Hübner und Sarah Nemitz - WOLFGANG BORCHERT THEATER Münster

Premiere Do 30. November 2017 | 20 Uhr

Ein Abiturient mit Eltern aus der Mittelschicht und ein positiver Schwangerschaftstest sorgen für eine Mischung aus komischer Leichtigkeit und berührender Tragik. Vier Monate nach dem Abi besteht Marcs Leben aus schlafen, essen, kiffen und feiern. Seine Eltern sähen es gerne, wenn er sich um seine Zukunft kümmern würde, aber Marc findet, dass das bis später warten kann. Dann lernt er Selma kennen.

Copyright: Probenfoto c Silvia Drpbny

Sie machte eine Ausbildung, hat zwei Jobs, holt ihren Abschluss an der Abendschule nach und umsorgt ihre psychisch kranke Mutter. Sie hat einen guten Einfluss auf Marc – finden dessen Eltern. Doch dann wird Selma schwanger. Marcs Eltern schalten direkt in den Problemlösungsmodus, doch damit beginnen die Konflikte erst . . .

Lutz Hübner und Sarah Nemitz, beide zunächst Schauspieler, beweisen in den von ihnen verfassten Stücken immer wieder Gespür für Themen und Figuren, die aktuell und realistisch sind. Aus ihrer Feder stammt das Kultstück "Frau Müller muss weg", das Kathrin Sievers am Wolfgang Borchert Theater in der Saison 2012/13 inszenierte und mittlerweile in nunmehr fünf Jahren mehr als 150 Mal gespielt wurde. Ebenso wie in dem legendären Elternabend beobachten und beschreiben Hübner/Nemitz auch in "Wunschkinder" die handelnden Menschen sehr präzise. Die Stücke des Autoren-Duos gehören mittlerweile zu den meistgespielten an deutschsprachigen Theatern.

Inszenierung| Kathrin Sievers
Bühne & Kostüme | Annette Wolf

Mit
Rosana Cleve | Monika Hess-Zanger | Andrea Jolly | Johannes Langer | Jürgen Lorenzen | Jessica Walther-Gabory


Weitere Termine Fr 1. Dezember | 20 Uhr| Sa 2. Dezember | 20 Uhr [19 Uhr Einführung]

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 8 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑