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Deutsche Erstaufführung: „Auf Klassenfahrt oder Der große Sprung“ von Thilo Reffert - Junges Düsseldorfer Schauspielhaus

Premiere So, 31.03.2019 / 16:00, Münsterstraße 446

Die Klassenfahrt ist der Höhepunkt des Schuljahres! Außer man ist gerade neu in die Klasse gekommen. Tami fühlt sich noch ziemlich allein. Es ist ihre allererste Klassenfahrt. Ganz anders ist das bei Frau Heller, der Lehrerin. Sie hat viel Erfahrung und klare Regeln. Die wichtigste: Bei drei Verstößen wird man von den Eltern abgeholt. Im vergangenen Jahr musste Karl nach Hause. Damit das nicht wieder vorkommt, fährt Karls Vater diesmal gleich selbst mit.

 

Copyright: Melanie Zanin

Und tatsächlich ist es nicht Karl, der schon am Ankunftstag gegen die Regeln verstößt, sondern Tami. Ungläubig staunend erleben die Kinder, wie Tami noch am Nachmittag dafür sorgt, dass Tinte aus dem Seifenspender Frau Hellers Hände grün färbt. Da greift Karl ein und nimmt die Missetat auf sich – sehr zum Entsetzen seines Vaters. Doch statt Karl dankbar zu sein, plant Tami schon den nächsten Regelbruch.

Tami ist ein rätselhaftes Mädchen, aber Karl liebt Rätsel – je schwieriger, desto besser. Und dann steht noch der Höhepunkt der Reise an: Das bewährte Team um Regisseur Frank Panhans bringt nach dem Erfolg von »Mr. Handicap« nun ein Stück ab 6 Jahren über Mut und Freundschaft, über Regeln und darüber, dass es manchmal richtig sein kann, sie zu brechen, auf die Bühne. Auch die Musik und die Lieder des Komponisten Wolfgang Böhmer lassen diese Klassenfahrt unvergesslich werden.

Regie Frank Panhans
Bühne und KostümJ an A. Schroeder
Musik Wolfgang Böhmer
Choreografie Marcus Grolle
Dramaturgie Kirstin Hess
Theaterpädagogik Thiemo Hackel

Tami Vischer, 9 Jahre Marie Jensen
Natti / Hayat, (noch) nicht Tamis Freundinnen Selin Dörtkardeş
Karl Schumacher, 9 Jahre Eduard Lind
Wedat / Norman, Karls Freunde Bernhard Schmidt-Hackenberg
Jana Heller, Lehrerin / Meggy, eine Mitschülerin Maria Perlick
Ecke Schumacher, Karls Vater / Jules, ein Mitschüler Paul Jumin Hoffmann
Akkordeon Alexander Pankov
Marimbaphon Mathias Haus

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