HomeBeiträge
"King Arthur", Semi-Oper von John Dryden und Henry Purcell - Anhaltisches Theater Dessau"King Arthur", Semi-Oper von John Dryden und Henry Purcell - Anhaltisches..."King Arthur", Semi-Oper...

"King Arthur", Semi-Oper von John Dryden und Henry Purcell - Anhaltisches Theater Dessau

Premiere Sonntag, den 23. September 2018 um 16 Uhr

Die Legenden um König Arthur, die Ritter der Tafelrunde und den Zauberer Merlin gehören zum Populärsten, was das Mittelalter hervorgebracht hat. Die Geschichte des englischen Barock-Dramatikers John Dryden schickt den berühmten König auf die Suche nach seiner Braut, der blinden Emmeline von Cornwall. Sie ist von Oswald, dem König der Sachsen, entführt worden. Natürlich steht der weise Zauberer Merlin dem König bei. Dennoch müssen Arthur und seine Getreuen mit Überraschungen jeder Art rechnen, denn der gegnerische Zauberer Osmond und sein Helfershelfer, der Erdgeist Grimbald, versuchen Arthur mit allen Mitteln aufzuhalten.

 

Copyright: Falk Wenzel

Ob Geist oder Zauberer, ob magische Zeremonie oder orakelnde Erscheinung – für alle Arten des Übernatürlichen hält die Musik des unvergleichlichen Henry Purcell den be­rückenden Ausdruck bereit. Doch auch handfeste Trinklieder und Jubel-Chöre reißen hier mit. Und mit der großen musikalischen Frost-Szene eines Kälte-Genius gelang ­Purcell eines der eindrücklichsten Stücke der Musikgeschichte überhaupt. Aus der Verbindung von spektakulärem Schauspiel, berückendem Gesang und tänzerisch-schwungvoller Instrumentalmusik für Ballett ist Ende des 17. Jahrhunderts keine Oper entstanden, wie sie damals auf dem Kontinent beliebt war, sondern eine ganz eigene Theaterform, die »semi-opera« genannt wurde.

Aber um eine halbe Sache handelt es sich bei dem 1691 im prächtigsten Theater Englands, dem Dorset Garden in London, uraufgeführten King Arthur mitnichten, eher um eine doppelte bzw. mehrfache. Und so werden auch beim ersten King Arthur in Dessau Schauspiel, Musiktheater und Ballett des Anhaltischen Theaters gemeinsam auf die Suche nach der schönen ­Emmeline gehen.

Dialoge in deutscher Sprache, Gesang in englischer Sprache mit Übertiteln

Musikalische Leitung Elisa Gogou
InszenierungMario Holetzeck
ChoreografieTomasz Kajdanski
BühneLinda Kowsky
Kostüme Susanne Suhr
KampfchoreografieAlister Mazzotti
LichtdesignerHenning Streck
DramaturgieFelix Losert, Almut Fischer

König Arthur Oliver Seidel
Conon, Herzog von Cornwall, Vasall König Arthurs Stephan Korves
Aurelius, Arthurs Freund, Hauptmann v. Arthurs Garde Tino Kühn
Emmeline, Conons Tochter Mirjana Milosavljević
Matilda, ihre Dienerin Illi Oehlmann
Philidel, ein Luftgeist Johanna-Julia Spitzer
Merlin, ein berühmter Magier Christel Ortmann
Oswald, König von Kent Andreas Hammer
Guillamar, Oswalds Freund Boris Malré
Osmond, ein sächsischer Zauberer und Heide Dirk S. Greis
Grimbald, ein Erdgeist Roman Weltzien
Sopran 1 Martina Nawrath
Sopran 2 Cornelia Marschall
Mezzosopran Rita Kapfhammer
Tenor David Ameln
BassbaritonK ostadin Argirov
Bass Don Lee

Anhaltische Philharmonie Dessau
Ballett und Opernchor des Anhaltischen Theaters Dessau

Sonntag, 7.10.2018 — 17 Uhr, Großes Haus
Sonntag, 4.11.2018 — 17 Uhr, Großes Haus
Samstag, 24.11.2018 — 17 Uhr, Großes Haus
Freitag, 30.11.2018 — 19.30 Uhr, Großes Haus
Freitag, 14.12.2018 — 19.30 Uhr, Großes Haus
Freitag, 4.1.2019 — 19.30 Uhr, Großes Haus
Sonntag, 27.1.2019 — 17 Uhr, Großes Haus
Sonntag, 14.4.2019 — 17 Uhr, Großes Haus
Sonntag, 12.5.2019 — 17 Uhr, Großes Haus

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 14 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Liebe in Zeiten des Krieges

In Großbritannien findet ein Bürgerkrieg statt: die Puritaner unter Oliver Cromwell kämpfen gegen die katholischen Royalisten. Das private Glück ist in Gefahr.  

Von: Dagmar Kurtz

Der Überfall

Gerade ist man noch fröhlich herumgehopst, da, eine heftige Attacke, und schon streckt es einen nieder. Ein Virus oder ein Bakterium hat seinen Weg in den Körper gefunden. Nun werden alle Kräfte…

Wir müssen‘s wohl leiden

Wie die ursprünglichen revolutionären Ansprüche nach Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, die die Abschaffung der Sklaverei, die Gleichberechtigung der Frauen, die Entmachtung des Adels beinhaltet,…

Von: Dagmar Kurtz

Selbsterkundung

Zusammengekauert und regungslos verharren drei Frauen auf der Bühne. Drei Frauen mit runden Spiegeln, die das Gesicht verdecken, aber nichts widerspiegeln, nichts durchscheinen lassen. Sie erinnern an…

Von: Dagmar Kurtz

Geld regiert die Welt

Biblische Stoffe als Grundlage für eine Oper hatten es nicht nur um 1870 schwer, überhaupt aufgeführt zu werden, sondern scheinen auch heute das Publikum nicht allzu sehr zu reizen, wenn man die…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

Folgen Sie uns auf:

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

 

Hintergrundbild der Seite
Top ↑