HomeBeiträge
'MÉDÉE (MEDEA)' | OPER IN DREI AKTEN VON LUIGI CHERUBINI im Landestheaters Linz'MÉDÉE (MEDEA)' | OPER IN DREI AKTEN VON LUIGI CHERUBINI im Landestheaters...'MÉDÉE (MEDEA)' | OPER...

'MÉDÉE (MEDEA)' | OPER IN DREI AKTEN VON LUIGI CHERUBINI im Landestheaters Linz

PREMIERE SA 4. MAI 2019, 19.30 UHR, MUSIKTHEATER | LINZ

Ambivalente Ikone Medea: Komplizin im Raub des Goldenen Vlies’ aus Kolchis, Gefährtin und Gattin von Jason, dem Anführer der Argo­nauten, Verstoßene, Rächerin, Kindsmörderin.

 

Die Stärke und Wucht dieser Figur fasziniert bis heute und erregt gleichermaßen Irritation wie Empathie. Luigi Cherubinis 1797 uraufgeführte Oper Medée ist sein bis heute bekanntestes Werk, für das er auf den antiken Mythos in der Tradition der Tragödien von Euripides und Pierre Corneille zurück­griff.

Text von François-Benoît Hoffmann
In französischer Sprache mit Übertiteln und deutschen Dialogen
Koproduktion mit der Opéra de Nice und dem Theater Erfurt

Musikalische Leitung Bruno Weil
Inszenierung Guy Montavon
Bühne und Kostüme Annemarie Woods
Chorleitung Elena Pierini
Nachdirigat Marc Reibel
Dramaturgie Ira Goldbecher

Créon, König von Korinth Martin Achrainer,
Dircé, seine Tochter, Jasons Braut Theresa Grabner,
Jason, Anführer der Argonauten Hans Schöpflin,
Matjaž Stopinšek, Médée, seine verstoßene Gemahlin Brigitte Geller,
Gotho Griesmeier, Néris,
ihre Begleiterin Jessica Eccleston,
Erste Frau aus Dircés Gefolge Margaret Jung Kim,
Zweite Frau aus Dircés Gefolge Yoon Mi Kim-Ernst

Chor des Landestheaters Linz, Statisterie des Landestheaters Linz, Bruckner Orchester Linz

WEITERE TERMINE 8., 11., 29., 31. Mai; 6., 19., 28. Juni 2019

Das Bild zeigt LUIGI CHERUBINI

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 7 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Der Überfall

Gerade ist man noch fröhlich herumgehopst, da, eine heftige Attacke, und schon streckt es einen nieder. Ein Virus oder ein Bakterium hat seinen Weg in den Körper gefunden. Nun werden alle Kräfte…

Seelenlandschaften

Stockfinstere Nacht, das Meer mit hohen, sich türmenden Wellen, der Wind tost, Paare am Strand. Die „Sinfonia da Requiem“ op. 20 von Benjamin Britten setzt ein. Sie ist die musikalische Grundlage von…

Wir müssen‘s wohl leiden

Wie die ursprünglichen revolutionären Ansprüche nach Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, die die Abschaffung der Sklaverei, die Gleichberechtigung der Frauen, die Entmachtung des Adels beinhaltet,…

Von: Dagmar Kurtz

Selbsterkundung

Zusammengekauert und regungslos verharren drei Frauen auf der Bühne. Drei Frauen mit runden Spiegeln, die das Gesicht verdecken, aber nichts widerspiegeln, nichts durchscheinen lassen. Sie erinnern an…

Von: Dagmar Kurtz

Geld regiert die Welt

Biblische Stoffe als Grundlage für eine Oper hatten es nicht nur um 1870 schwer, überhaupt aufgeführt zu werden, sondern scheinen auch heute das Publikum nicht allzu sehr zu reizen, wenn man die…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

Folgen Sie uns auf:

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

 

Hintergrundbild der Seite
Top ↑