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Schauspielhaus Graz: "Reineke Fuchs" Epos in zwölf Gesängen von Johann Wolfgang von Goethe

PREMIERE am 2. Oktober 2020, 19.30 Uhr, HAUS EINS

Mit 26 Jahren kam Goethe an den Weimarer Hof, arbeitete sich binnen kurzem zum Geheimen Legationsrat und Minister hinauf, wurde geadelt und war mit 33 Jahren der wichtigste Mann nach dem Herzog. Eine gewisse Kenntnis dessen, wie man Karriere macht und welche Eigenschaften man als Politiker braucht, wird er also besessen haben, als er 1793 seinen „Reineke Fuchs“ schrieb.

 

Copyright: Karelly Stella

Dieser ist der Inbegriff des sprichwörtlich schlauen Fuchses: Zu Beginn steht er am Hofe des Löwen-Königs Nobel als Angeklagter vor Gericht. Trotz wiederholter Vorladungen und Verurteilungen schafft er es immer wieder, seinen Hals buchstäblich aus der Schlinge zu ziehen – und am Ende zum Berater des Königs berufen zu werden.

Dass diese „unheilige Weltbibel“ trotzdem keine moralinsaure Abrechnung mit den Abgründen und Ungerechtigkeiten des politischen Parketts wurde, sondern ein höchst unterhaltsames und vergnügliches Werk, liegt vor allem an der literarischen Form: der Tierfabel.

Regie                Mina Salehpour
Bühne                Andrea Wagner
Kostüme                Maria Anderski
Musik                Sandro Tajouri
Licht                Viktor Fellegi
Dramaturgie                Karla Mäder
Theaterpädagogik                Marcus Harms

Mit
Lisa Birke Balzer
Henriette Blumenau
Oliver Chomik
Beatrix Doderer
Beatrice Frey
Florian Köhler
Alexej Lochmann
Mathias Lodd
Raphael Muff
Franz Solar
Rudi Widerhofer

weitere bereits disponierte Vorstellungen am 2., 8., 14., 21., 23. und 27. Oktober und am 5. und 14. November, jeweils 19.30 Uhr, sowie am 18. Oktober um 15.00 Uhr, HAUS EINS
 

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