Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Uraufführung: SCREAM!NG MATTER von El Cuco Projekt in Köln-RodenkirchenUraufführung: SCREAM!NG MATTER von El Cuco Projekt in Köln-RodenkirchenUraufführung: SCREAM!NG...

Uraufführung: SCREAM!NG MATTER von El Cuco Projekt in Köln-Rodenkirchen

Uraufführung: Fr, 31.1.2020, 20 Uhr, Barnes Crossing (im Kunstzentrum Wachsfabrik), Industriestraße 170, 50999 Köln-Rodenkirchen.

SCREAM!NG MATTER verbindet Tanz, Performance und Masken zu einer surrealen Szenerie. Mit unseren originalgetreuen Echsenmasken (Art: Callopistes Maculatus) und einer Bewegungssprache, die mit tierischen und menschlichen Tätigkeiten spielt, fragen wir die Zuschauenden nach ihrem Verhältnis zur Welt.

 

Copyright: Julia Franken

In der neuen Performancereihe "SCREAM!NG MATTER" bittet das deutsch-chilenische El Cuco Projekt das Publikum in einen dystopischen Warteraum, der von Menschen mit Echsenköpfen besiedelt wird. Im Spannungsverhältnis zwischen wartenden Menschen, Tieren, Zuschauer*innen und einem omnipräsenten Informationsmonitor wird auf immersive Weise die eigenartige atmosphärische Spannung eines Wartezimmers etabliert. Diese befragt die temporäre Zusammenkunft von (Un-)Bekannten: Was ist hier normal? Was ist außerhalb dieses Raumes normal? Wer schaut eigentlich innerhalb eines bestehenden Systems noch über den Tellerrand?

Es entsteht ein surrealer Raum, in dem die digitale von der analogen Welt untrennbar wird. Wer oder was reagiert hier auf wen? Was war zuerst da? So mutiert die Szenerie des Wartens unaufhörlich von einem Warteraum im Bürgeramt zu einem Biotop. Einem Bioptop mit Melodrama, Alltag und Karaoke Night.

Weitere Infos unter elcucoprojekt.com/works/screaming-matter/.

El Cuco Projekt sind Sonia Franken (Tanz, Choreographie) und Gonzalo Barahona (Masken, Animationsfilm) mit wechselnden Gästen. Ihre skurrilen Mensch-Tier-Mischwesen eröffnen durch die ungewöhnliche Bewegungssprache und die täuschend echt wirkenden Tiermasken auf sehr eigene Weise ästhetische Zugänge zum Themenkomplex Digitalität. Die absurden Begegnungen auf der Bühne sind gekennzeichnet durch das abwechslungsreiche und fein verwobene Spiel mit unterschiedlichen Repräsentationsformen, wie Tanz, Performance, Maske, Skulptur, Malerei, Miniatur-Modelle, Video und Animation(sfilm).

BESETZUNG:
Idee, Choreographie: Sonia Franken & Gonzalo Barahona;
Masken, Animation und Bühnenbild: Gonzalo Barahona & Sonia Franken;

Performance: Carla Jordão, Sonia Franken, Nikos Konstantakis, Gonzalo Barahona; Licht & Outside Eye: Jan Jedenak;

Komposition: Valerij Lisac; Kostüm: Lena Thelen;
Innenstruktur Maskenbau: Marcin Jez;
Presse: neurohr & andrä;
Produktionsleitung: Tine Elbel;
Produktionsassistenz: Jacqueline Gräf;

Weitere Aufführungen: Sa, 1.2., 18 Uhr / So, 2.2., 18 Uhr / Sa, 8.2., 18 Uhr / So, 9.2., 18 Uhr
Spielort: Barnes Crossing (im Kunstzentrum Wachsfabrik), Industriestraße 170, 50999 Köln-Rodenkirchen. www.barnescrossing.de
Tickets: 8,- bis 16,- € (nach eigenem Ermessen), begrenztes Platzkontingent, Reservierung unter ticketsbarnescrossing@email.de

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 11 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Liebe in Zeiten des Krieges

In Großbritannien findet ein Bürgerkrieg statt: die Puritaner unter Oliver Cromwell kämpfen gegen die katholischen Royalisten. Das private Glück ist in Gefahr.  

Von: Dagmar Kurtz

Der Überfall

Gerade ist man noch fröhlich herumgehopst, da, eine heftige Attacke, und schon streckt es einen nieder. Ein Virus oder ein Bakterium hat seinen Weg in den Körper gefunden. Nun werden alle Kräfte…

Wir müssen‘s wohl leiden

Wie die ursprünglichen revolutionären Ansprüche nach Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, die die Abschaffung der Sklaverei, die Gleichberechtigung der Frauen, die Entmachtung des Adels beinhaltet,…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

Folgen Sie uns auf:

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritikenund theaterrelevante Beiträge.

 

Hintergrundbild der Seite
Top ↑