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Uraufführung: "Health & Safety" von Calla Henkel & Max Pitegoff - VOLKSBÜHNE BerlinUraufführung: "Health & Safety" von Calla Henkel & Max Pitegoff - VOLKSBÜHNE...Uraufführung: "Health &...

Uraufführung: "Health & Safety" von Calla Henkel & Max Pitegoff - VOLKSBÜHNE Berlin

Premiere Donnerstag, 8. Februar 2018, 21 Uhr, Grüner Salon

Das zweite Stück aus einer vierteiligen Serie über den Aufstieg und Fall einer Stadt von Calla Henkel und Max Pitegoff, die in dieser Spielzeit mit ihren Inszenierungen, Konzerten, Performances und Bar-Abenden das Programm im Grünen Salon der Volksbühne Berlin gestalten.

 

Copyright: Calla Henkel & Max Pitegoff

In loser Anlehnung an Molières Der Menschenfeind erzählt Health & Safety von Architektur und gebrochenen Herzen, Zerstörung und Krankheit. Der Geist des preußischen Architekten Karl Friedrich Schinkel stolpert, gelangweilt von der Monotonie der Gegenwart, betrunken von Baustelle zu Bar, unfähig, einen Ziegelstein in die Hand zu nehmen. Die Musik liefern Sir Henry, langjähriges Ensemble-Mitglied der Volksbühne, sowie Jochen Arbeit, u.a. Mitglied der Einstürzenden Neubauten und Automat.

Die in Berlin lebenden Künstler Calla Henkel und Max Pitegoff arbeiten in unterschiedlichen medialen Formaten, darunter Theater, Performance, Fotografie und Text. Dabei interessieren sie sich für die Regelsysteme, nach denen gemeinschaftlich genutzte Räume funktionieren und spielen mit der Bedeutsamkeit des Unperfekten, Flüchtigen, Temporären. Während der letzten fünf Jahre haben sie mehrere Berliner Off-Spaces betrieben, u.a. das New Theater (2013 – 2015), ein Kreuzberger Ladenlokal, in dem sie stets mit großen Gruppen von Künstler*innen, Autor*innen und Musiker*innen Stücke geschrieben und produziert haben.

Mit: Jochen Arbeit, Leon Kahane, Lily McMenamy, Sir Henry, Mia von Matt und Tobias Spichtig

 

  • Komposition: Jochen Arbeit und Sir Henry
  • Kostüme: Nhu Duong
  • Choreografie: Tarren Johnson

    Weitere Termine: 9.,10., 22., 23., 24. Februar sowie 1. (mit anschließendem Publikumsgespräch), 2. und 3. März, 21 Uhr

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