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Württembergische Landesbühne Esslingen: "Antigone" von Sophokles in der Nachdichtung von Walter Jens

Premiere Sa, 20.06.2020, 19.30 Uhr, Schauspielhaus

Der Fluch gegen Ödipus, der seinen Vater getötet und vier Kinder mit seiner Mutter gezeugt hat, ist an seine Söhne weitervererbt worden. Nach Ödipus’ Tod haben sich Polyneikes und Eteokles im Kampf um den Thron in Theben gegenseitig getötet. Der neue Herrscher Kreon verfügt, dass sein Neffe Polyneikes als Vaterlandsverräter nicht bestattet werden darf. Antigone, die Schwester der beiden Kämpfer, kann das nicht zulassen: Sie sieht den Willen der Götter missachtet. Trotz der von Kreon angedrohten Todesstrafe und der Warnungen ihrer Schwester Ismene bestattet sie ihren Bruder Polyneikes gemäß den traditionellen religiösen Vorschriften.

 

Copyright: Tobias Metz

Antigone fürchtet den Tod und riskiert doch alles. Ihr radikales Handeln gefährdet die Staatsräson. Kreon spricht zwischen Pflicht und Verblendung ein Todesurteil gegen Antigone aus und lässt sie lebendig einmauern. So entsteht ein verhängnisvolles Wechselspiel, das schließlich sowohl Kreons Sohn und Antigones Verlobten Haimon als auch Kreons Gemahlin vernichten wird.

Schon vor 2500 Jahren stellte Sophokles mit seiner Tragödie das Publikum vor das Dilemma: Steht das Gewissen über dem Gesetz? Nach welchen Gesichtspunkten kann man im Konflikt zwischen Gewissen und Gehorsam definieren, was Recht und was richtig ist?

Regie
    Alexander Müller-Elmau
Bühne
    Alexander Müller-Elmau
Kostüme
    Elisabeth Rauner
Mit
    Sabine Bräuning
    Kristin Göpfert
    Ralph Hönicke
    Nathalie Imboden
    Felix Jeiter
    Florian Stamm
    Martin Theuer

So, 21.06.2020
18.00 Uhr
Kein Online-Kartenverkauf möglich
    
Fr, 03.07.2020
19.30 Uhr
Kein Online-Kartenverkauf möglich
    
Sa, 04.07.2020
19.30 Uhr
Kein Online-Kartenverkauf möglich
    
So, 05.07.2020
18.00 Uhr
Kein Online-Kartenverkauf möglich

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