Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
"Die Geburtstagsfeier" von Harold Pinter, Theater Osnabrück"Die Geburtstagsfeier" von Harold Pinter, Theater Osnabrück"Die Geburtstagsfeier" ...

"Die Geburtstagsfeier" von Harold Pinter, Theater Osnabrück

Premiere am Samstag, 14. April 2018, 19.30 Uhr, Theater am Domhof

Zwischen absurden Alltagsritualen und diffusen Bedrohungen ist die bitterböse Komödie Die Geburtstagsfeier des Literaturnobelpreisträgers Harold Pinter angesiedelt, deren abgründiger Humor an die Filme von Quentin Tarantino erinnert. Der Leitende Schauspielregisseur Dominique Schnizer inszeniert das Schauspiel, das am Samstag, den 14. April um 19.30 Uhr Premiere im Theater am Domhof feiert.

 

In Die Geburtstagsfeier betreibt das ältere Ehepaar Meg und Petey in einem heruntergekommenen Badeort eine noch heruntergekommenere Strandpension. Ihr einziger Gast ist Stanley, der angeblich ein gefeierter Pianist war. Eines Tages mieten sich zwei Fremde namens Goldberg und McCann ein, die sich für Stanley und dessen mysteriöse Vergangenheit interessieren. Sie helfen Meg bei den Vorbereitungen zu seiner Geburtstagsfeier – obwohl der darauf besteht, erst in einem Monat Geburtstag zu haben…

Pinter zeichnet das Bild einer Welt, deren Bewohner*innen nicht mehr wissen, welchen Motiven sie folgen. Die Geburtstagsfeier ist eine rabenschwarze Komödie, die im Gewande eines vermeintlichen Krimis in immer neuen Kippfiguren Zuschauer*innen wie Protagonist*innen in einer Spirale aus Lächerlichkeit und Unbehagen immer weiter ins Absurde zieht.

In der Inszenierung stellt sich Mick Riesbeck zum ersten Mal dem Publikum in Osnabrück vor. Ab der Spielzeit 2018/2019 wechselt er fest in das Schauspielensemble des Theaters Osnabrück.

Deutsch von Michael Walter

Inszenierung Dominique Schnizer
Bühne, Kostüme Christin Treunert
Dramaturgie Marie Senf

 

 

 

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 7 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑