HomeBeiträge
"Endstation Sehnsucht", Oper von André Previn nach dem Schauspiel „A Streetcar Named Desire“ von Tennessee Williams - Theater Pforzheim "Endstation Sehnsucht", Oper von André Previn nach dem Schauspiel „A... "Endstation...

"Endstation Sehnsucht", Oper von André Previn nach dem Schauspiel „A Streetcar Named Desire“ von Tennessee Williams - Theater Pforzheim

Premiere am Samstag, 10. Februar um 19.30 Uhr im Großen

Die wohlhabende Blanche muss erleben, wie ihr Familienbesitz versteigert wird und sie bald darauf auch ihren Job als Lehrerin verliert. Bei ihrer schwangeren Schwester Stella und deren Ehemann Stanley kann sie schließlich unterkommen. Sie flüchtet sich in Tagträume, Notlügen und Alkohol vor der Realität. Es geht ihr wieder besser, als sie Stanleys Freund Mitch kennen lernt und sich verliebt.

 

 

 

Doch in den beengten Verhältnissen der kleinen Wohnung spitzt sich die Situation dramatisch zu. Bei einem Streit wird Stanley seiner Frau gegenüber handgreiflich. Als er dann Details aus Blanches Vergangenheit erfährt, hat er das Mittel in der Hand, auch sie zu zerstören.

Tennessee Williams´ Drama „A streetcar named desire“ (1947) ist die Vorlage für diese Sozialstudie. Die Verfilmung aus dem Jahr 1951 gewann vier Oscars. Marlon Brando setzte mit seinem coolen und zugleich animalischen Stanley unerreichte Maßstäbe. 1998 wurde die gleichnamige Oper uraufgeführt. In filmmusikalischer Dichte verbindet André Previn (*1929) spätromantische Orchesterklänge sowie treibende Südstaatenrhythmen mit Elementen des Jazz und Blues.

Libretto von Philip Littell
Deutsche Textfassung von Bettina Bartz und Werner Hintze

  • Musikalische Leitung Tobias Leppert
  • Inszenierung Tobias Materna
  • Bühne und Kostüme Martina Stoian


Mit Dorothee Böhnisch, Stamatia Gerothanasi, Paul Jadach, Danielle Rohr, Natasha Sallès, Philipp Werner, Gabriela Zamfirescu und Nando Zickgraf
Badische Philharmonie Pforzheim

Weitere Vorstellungen am Mi, 14. und Fr, 23. Februar sowie an vielen weiteren Terminen im Laufe der Spielzeit, jeweils mit Einführung 20 Minuten vor der Vorstellung

Bild: André Previn

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 9 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Amerikanische Avantgarde

Mit gleich vier Stücken amerikanischer Choreographen der Moderne, die die amerikanische, aber auch die internationale Tanzszene erheblich beeinflussten, wartet der b40-Ballettabend an der Deutschen…

Von: Dagmar Kurtz

Kein Ort. Nirgends.

Ein goldener Läufer, golden wie eine Rettungsdecke, nimmt die Mitte der Bühne ein. Im Hintergrund liegt ein Mensch in eine graue Wolldecke gehüllt. So beginnt Raimund Hoghes Stück "Lettere amoroso".…

Von: Dagmar Kurtz

Ende einer Spaßgesellschaft

Eine reiche, leicht exzentrische Gesellschaft trifft sich in Hollywood zur Poolparty auf einem luxuriösem Anwesen. Sie hat sich in Schale geworfen, trägt nette 50er Jahre Sommerkleidung. Nur Hermann…

Von: Dagmar Kurtz

Clubnacht

Die Bühne schwarz, der Bühnenboden mit dunkler Erde und Plastikbechern bedeckt. Eine Frau kommt aus dem Dunklen und bewegt sich ganz langsam wie in Zeitlupe vorwärts. Nach und nach kommen weitere…

Von: Dagmar Kurtz

Distanziert

Man hat sich fein gemacht für das Fest bei den Capulets, alles glänzt und glitzert, die Damen tragen weite Tellerröcke oder Cocktailkleidchen und etwas zu viel Pailletten, der Hausherr erscheint im…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

Folgen Sie uns auf:

Theaterkompass

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

 

Theaterkompass im Überblick

Theaterkompass im Überblick

Hintergrundbild der Seite
Top ↑