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Oldenburgisches Staatstheater: FAUST. EINE TRAGÖDIE von Johann Wolfgang von Goethe

Premiere: Samstag, 07. März 2020, 19.30 Uhr, Großes Haus

Enttäuscht und aller Theorie überdrüssig, stürzt sich der wissbegierige Gelehrte Dr. Faust in einen Pakt mit dem Teufel. Schau' alle Wirkenskraft und Samen, / Und tu' nicht mehr in Worten kramen. Also hinein in ein Leben voll Egomanie, Rausch und Entgrenzung, an dessen Ende drei Morde und die Frage nach der Schuld stehen.

 

 

 

 

Kein Hohelied auf den „deutschen Nationalmythos“, sondern ein Paradebeispiel für den Sündenfall der Romantik – für die „Verzauberung der Welt“ auf die ein kaltes Erwachen folgte.

Regisseur Robert Gerloff, der in Oldenburg bereits mit Produktionen wie ,Dracula‘, ,Titanic‘ und ,Alice im Wunderland‘ am Theaterhafen überzeugte, nähert sich dem ersten Teil des Goethe´schen Großwerkes, ganz in Konzentration auf die Grundelemente menschlichen Lebens: Feuer, Wasser, Erde, Luft und Wort.

Ergänzt wird dies mit Elementen des Figurentheaters traditioneller Straßenumzüge.

Regie: Robert Gerloff,
Bühne: Maximilian Lindner,
Kostüme: Lara Hohmann,
Musik: Cornelius Borgolte
Choreographie: Mirjam Klebel,
Licht: Steff Flächsenhaar,
Dramaturgie: Jonas Hennicke

Mit: Agnes Kammerer, Antonia Rinkel, Rebecca Seidel, Katharina Shakina, Helen Wendt; Jens Ochlast, Bernhard Schmidt-Hackenberg, Tobias Schormann, Johannes Schumacher, Manuel Thielen

die nächsten Termine im März: 13., 15. und 22.

Das Bild zeigt Johann Wolfgang von Goethe

 

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