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Schauspielhaus Zürich: «Monkey off My Back or the Cat’s Meow» des US-Choreografen Trajal Harrell

Premiere: 3. Dezember 2021, 19.30, Schiffbau-Halle

Mit seiner neuen Inszenierung geht Harrell der Frage nach, wie etwas aus dem Nichts entstehen kann. Dabei beschäftigt er sich mit Formen, die sich frei und ohne äussere Einwirkung entfalten. Ausgangspunkt des Projekts ist eine obskure Versammlung schillernder Charaktere in den weiten Dimensionen der Schiffbau-Halle.

 

Copyright: Schauspielhaus Zürich

In der Zusammenkunft von Tänzer*innen des Schauspielhaus Zürich Dance Ensemble und Schauspieler*innen des Zürcher Ensembles entwickeln sich die Potenziale für Revolution und Schönheit gleichermassen, werden Konzepte von etwas und nichts in ein Nebeneinander gebracht. So entsteht ein Stück, das zwischen historischen Bezügen und Pop-Kultur, zwischen Alltagsgesten, sozialen Mustern und Posen die Kräfte des Körpers beschwört.

Trajal Harrell ist einer der weltweit prägenden zeitgenössischen Choreografen und  seit 2019 Hausregisseur am Schauspielhaus Zürich tätig. Seit mehr als 15 Jahren erarbeitet er Stücke an den wichtigsten Tanz- und Theaterhäusern sowie in Museen auf der ganzen Welt. Unter seiner Leitung verfügt das Schauspielhaus wieder über eine Tanzkompanie, bestehend aus den Tänzer*innen, mit welchen er teilweise bereits seit vielen Jahren zusammenarbeitet. Damit führt das Haus eine Tradition weiter, die unter der Intendanz von Christoph Marthaler – mit Meg Stuart und ihrer Kompanie Damaged Goods - bereit sehr erfolgreich war.

Mit Titilayo Adebayo / Alicia Aumüller / Frances Chiaverini / Sultan Coban / Adel Sze-Farragne / Trajal Harrell / Tabita Johannes / Thibault Lac / Nasheeka Nedsreal / Perle Palombe / Karin Pfammatter / Maximilian Reichert / Lena Schwarz / Stephen Thompson / Songhay Toldon / Jeremy Nedd / Thomas Wodianka    

Inszenierung, Choreografie, Bühne, Kostüme, Soundtrack
    Trajal Harrell    
Rehearsal Director
    Maria Ferreira Silva / Ondrej Vidlar    
Co-Soundtrack
    Asma Maroof    
Co-Bühne
    Erik Flatmo

Licht


    Stéfane Perraud
Dramaturgie
    Laura Paetau / Tobias Staab    

 

 

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