Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Theater Erfurt: Nikolai Rimski-Korsakow, "Das Märchen vom Zaren Saltan"Theater Erfurt: Nikolai Rimski-Korsakow, "Das Märchen vom Zaren Saltan"Theater Erfurt: Nikolai...

Theater Erfurt: Nikolai Rimski-Korsakow, "Das Märchen vom Zaren Saltan"

Premiere Samstag, 5. Oktober 2019 – 19.30 Uhr im Großen Haus

In märchenhafter Vorzeit beobachtet Zar Saltan drei Schwestern und wählt eine davon zu seiner Braut. Er bringt sie mit ihren beiden eifersüchtigen Schwestern und deren boshafter Tante auf sein Schloss. Bald nach der Hochzeit zieht der Zar in den Krieg, und ist weit weg, als sein Sohn Gwidon geboren wird. Die böse Tante lässt ihm ausrichten, sein Sohn sei eine Missgeburt, so dass der Zar aus der Ferne dessen Verbannung anordnet.

 

Von der Mutter begleitet wird der Junge in einer Tonne ins Meer geworfen. Während der folgenden Odyssee wächst Gwidon zum jungen Mann heran. Er rettet eine Schwänin aus höchster Not und befreit damit auch die Bewohner der goldenen Stadt, die Gwidon zu ihrem Herrscher machen. Nach einiger Zeit verspürt er den Wunsch, seine Heimat und den Vater wiederzusehen. Von der zaubermächtigen Schwanenprinzessin in eine Hummel verwandelt, tritt er die Reise an, um Gerechtigkeit zu üben.

Alexander Puschkins Märchen vom Zaren Saltan gehört zu den populärsten Geschichten der russischen Literatur. Der Komponist Rimski-Korsakow, der in Westeuropa mehr durch seine Instrumentalwerke als durch sein Opernschaffen bekannt ist, fand in diesem Stoff viele Anknüpfungspunkte für seine Musiksprache, die eine betont volkstümliche Melodieführung mit einer farbenreichen Instrumentation verband. Der „Hummelflug“, ein kleines Zwischenspiel aus dieser Oper, brachte es zu außerordentlicher Popularität, doch die ganze Partitur sowie die märchenhafte Handlung und Ausstattung versprechen eine lohnende Entdeckung.

Oper von Nikolai Rimski-Korsakow
Text von Wladimir I. Belski nach Alexander Puschkin
Uraufführung Moskau 1900
Altersempfehlung ab 10 Jahre

Musikalische Leitung Myron Michailidis
Inszenierung Alexei Stepanyuk
Ausstattung Elena Orlova
In deutscher Sprache (Bearbeitung: Harry Kupfer) mit Übertiteln

Musikalische Leitung Myron Michailidis
Inszenierung Alexei Stepanyuk
Ausstattung Elena Orlova

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 9 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Nachdenklich, Lebhaft, Wütend, Wehmütig! Ballett am Rhein: „Vier Neue Temperamente“

DIE VIER TEMPERAMENTE George Balanchine PHLEGMATIC SUMMER Michèle Anne de Mey (Uraufführung) SANGUINIC: CON BRIO Demis Volpi (Uraufführung) CHOLERIC Hélène Blackburn (Uraufführung) FROM TIME TO…

Von: Dagmar Kurtz

Hinter der Bühne

Adriana ist der gefeierte Star der Schauspielbühne. Aber auch Ruhm und Anerkennung schützen nicht davor, hintergangen zu werden. Und wenn zwei Frauen denselben Mann lieben, sind Eifersucht, Intrige…

Von: Dagmar Kurtz

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑