HomeBeiträge
„Frankenstein Junior“ (Young Frankenstein) von Mel Brooks im Theater Pforzheim„Frankenstein Junior“ (Young Frankenstein) von Mel Brooks im Theater Pforzheim„Frankenstein Junior“...

„Frankenstein Junior“ (Young Frankenstein) von Mel Brooks im Theater Pforzheim

Premiere am Samstag, 28. September um 19.30 Uhr im Großen Haus

Die Handlung von „Frankenstein Junior“ knüpft an den Frankenstein-Mythos von Mary Shelley an. Erzählt wird die Fortsetzung der Geschichte anhand des Enkels des berühmt-berüchtigten Wissenschaftlers: Dr. Frederick Frankenstein (sprich: „Fronkensteen") ist erfolgreicher Neurobiologe in New York und distanziert sich durch die Aussprache seines Namens explizit von seinem Großvater Dr. Victor von Frankenstein. Dieser wollte einen Menschen schaffen, versetzte jedoch mit einem Monster die Welt in Angst und Schrecken.

 

Copyright: Sabine Haymann

Frederick will mit dieser morbiden Vergangenheit auch nach dem Tod Victors nichts zu tun haben. Bei ihm kommt die Wissenschaft immer zuerst. Er verabschiedet seine Verlobte Elisabeth, ein New Yorker Society Girl und reist ab, um das geerbte Schloss in Transsilvanien zu besuchen. Dort wird Frederick vom ergebenen Diener Igor und der strengen Haushälterin Frau Blücher empfangen. Als Labor-Assistentin ergänzt die junge Inga das Team. Und ehe sich „Dr. Fronkensteen“ versieht, steht er im alten Laboratorium und ist dabei, eine bahnbrechende Entdeckung zu machen. Dabei entsteht mehr als eine Liebesgeschichte und jede Menge Komik….

Der Amerikaner Mel Brooks ist eine Koryphäe in Musical und Film. Niemand bringt wie er Figuren auf die Bühne, die Klischee und Liebenswürdigkeit mit so viel Witz verbinden. Seine Kompositionen haben Atmosphäre und Melodien, deren Rhythmen wortwörtlich in die Beine fahren. Besonders, wenn Irving Berlins legendäres „Puttin‘ on the Riz“ zur Stepptanz-Nummer wird, läuft das Ensemble zu Hochtouren auf.

Regisseur Klaus Seiffert, der auch an der Musikalischen Komödie in Leipzig und dem Alten Schauspielhaus in Stuttgart inszeniert, arbeitet gemeinsam mit Choreograph Mario Mariano zum ersten Mal in Pforzheim. Das musicalerprobte Duo wird von Bühnen- und Kostümbildner Tom Grasshof begleitet. Seine Ausstattung orientiert sich an Mel Brooks legendärem Film und schafft ebenso Raum für innig Momente wie lebendige Ensembleszenen. Die Musicaldarsteller Samuel Schürmann als Frederick Frankenstein und Manuel Dengler als Igor sind zu Gast im Musiktheaterensemble. In der Spielzeit 2015/16 sang sich Samuel Schürmann mit „My Way“ als Frank Sinatra bereits in die Herzen des Publikums.

„Frankenstein Junior“ ist ein swingendes Musical, in dem Slapstick auf Horrorfilm trifft und alles zu einem mitreißenden Gute-Laune-Soundtrack tanzt. Liebevoll hat jeder Charakter seine Eigenheiten und bringt das Familiengeschäft auf seine Weise voran. Die lustvolle Fortsetzung der Geschichte um das Erbe Doktor Frankensteins parodiert dessen erste Verfilmung aus den 30er Jahren und das Horror-Genre wortspielreich und schwungvoll. Ganz in der Manier von Mel Brooks gleichnamigem Film aus dem Jahr 1974 garantiert diese Musicalproduktion „monströsen“ Spaß!

Buch von Mel Brooks und Thomas Meehan
Musik und Gesangstexte von Mel Brooks
Deutsch von Frank Thannhäuser und Iris Schumacher

Originalregie und -choreografie von Susan Stroman
Musikalische Leitung Philipp Haag
Inszenierung Klaus Seiffert
Bühnenbild und Kostüme Tom Grasshof
Choreografie Mario Mariano

Mit Anna Gütter, Helena Steiner, Samuel Schürmann a. G., Lilian Huynen, Klaus Geber, Philipp Werner, Paul Jadach, Manuel Dengler a. G. und Thorsten Klein

Chor des Theaters Pforzheim
Ballett Theater Pforzheim
Badische Philharmonie

Weitere Vorstellungen am Fr, 4., Di, 8., So, 20., Mi, 23., Sa, 26. und Mi, 30. Oktober sowie an weiteren Terminen im Laufe der Spielzeit

Karten gibt es ab 17,70 Euro (ermäßigt 8,90 Euro) an der Theaterkasse am Waisenhausplatz unter Tel. 0 72 31/39-24 40, im Kartenbüro in den Schmuckwelten und auf www.theater-pforzheim.de

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 17 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Amerikanische Avantgarde

Mit gleich vier Stücken amerikanischer Choreographen der Moderne, die die amerikanische, aber auch die internationale Tanzszene erheblich beeinflussten, wartet der b40-Ballettabend an der Deutschen…

Von: Dagmar Kurtz

Kein Ort. Nirgends.

Ein goldener Läufer, golden wie eine Rettungsdecke, nimmt die Mitte der Bühne ein. Im Hintergrund liegt ein Mensch in eine graue Wolldecke gehüllt. So beginnt Raimund Hoghes Stück "Lettere amoroso".…

Von: Dagmar Kurtz

Ende einer Spaßgesellschaft

Eine reiche, leicht exzentrische Gesellschaft trifft sich in Hollywood zur Poolparty auf einem luxuriösem Anwesen. Sie hat sich in Schale geworfen, trägt nette 50er Jahre Sommerkleidung. Nur Hermann…

Von: Dagmar Kurtz

Clubnacht

Die Bühne schwarz, der Bühnenboden mit dunkler Erde und Plastikbechern bedeckt. Eine Frau kommt aus dem Dunklen und bewegt sich ganz langsam wie in Zeitlupe vorwärts. Nach und nach kommen weitere…

Von: Dagmar Kurtz

Distanziert

Man hat sich fein gemacht für das Fest bei den Capulets, alles glänzt und glitzert, die Damen tragen weite Tellerröcke oder Cocktailkleidchen und etwas zu viel Pailletten, der Hausherr erscheint im…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

Folgen Sie uns auf:

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

 

Hintergrundbild der Seite
Top ↑