Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
"Furor" von Lutz Hübner und Sarah Nemitz - Theater der Stadt Aalen "Furor" von Lutz Hübner und Sarah Nemitz - Theater der Stadt Aalen "Furor" von Lutz Hübner...

"Furor" von Lutz Hübner und Sarah Nemitz - Theater der Stadt Aalen

Premiere Samstag, 08. Januar 2022 | 20 Uhr, Kulturbahnhof (KubAA)

Nele Siebold, eine Altenpflegerin, bekommt Besuch von Heiko Braubach. Der ist Bürgermeisterkandidat und hat mitten in seiner Kandidatur Neles Sohn angefahren – unverschuldet. Doch Enno wird im Rollstuhl sitzen. Braubach möchte mit Nele besprechen, wie er helfen kann, welche Programme nach Reha und rollstuhlgerechtem Wohnen noch für den jungen Ex-Dealer möglich und nötig sind.

 

Copyright: Bärbel Bosch

Nele wagt ihr Glück kaum zu glauben, da kommt ihr Neffe Jerôme. Der Paketbote war ihr in den Tagen nach dem Unfall eine große Hilfe, doch jetzt reagiert er ganz anders als sie, sieht in Braubach den bigotten, egoistischen Karrieristen und findet seine Tante naiv. Es beginnt ein atemraubendes Rededuell, um die für unser Zusammenleben existentiellen Fragen. Und als Nele auch noch entnervt die eigene Wohnung verlässt, muss Braubach um deutlich mehr als nur den Verlust seines guten Rufs fürchten.

Lutz Hübner und Sarah Nemitz (*1964) verbindet seit 2001 eine kontinuierliche Zusammenarbeit. Beide studierten zunächst Germanistik, absolvierten eine Bühnenausbildung und arbeiteten einige Jahre als

Schauspieler

*in an unterschiedlichen Bühnen. Stücke wie „Blütenträume“ oder „Ehrensache“ machten Hübner schon Ende der Neunziger zu einem der meistgespielten Gegenwartsdramatiker auf deutschen Bühnen. 2015 eroberte „Frau Müller muss weg“ erst die Bühnen und anschließend die Kinos.

Mit Manuel Flach, Anne Klöcker, Bernd Tauber

Regie Tonio Kleinknecht
Dramaturgie Tina Brüggemann
Ausstattung Marlies C. Schröder

So, 16.01.
19.00 Uhr | Speratushaus
Sa, 22.01.
20.00 Uhr | Kulturbahnhof
Fr, 28.01.
20.00 Uhr | Kulturbahnhof
Sa, 29.01.
20.00 Uhr | Kulturbahnhof

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 8 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die bisherigen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Gefühl in Tönen - Familienkonzert „Beethovens Donnerwetter“ im Konzerthaus Heidenheim

Nach einer Tour durch elf Schulen im Landkreis Heidenheim fand das Projekt „Beethovens Donnerwetter“ mit dem Familienkonzert im dortigen Konzerthaus seinen krönenden Abschluss. Die Produktion der…

Von: Silke von Fürich

Im Weihnachtswunderland - "Der Nussknacker" von Demis Volpi und weiteren Choreograph*innen in der deutschen Oper am Rhein

Heiliger Abend in einer großbürgerlichen Familie: Kinder spielen in einem Zimmer Gummitwist. Hinter der Tür zum Wohnzimmer tut sich was. Durch die Milchglasscheibe sieht man, wie ein Weihnachtsbaum…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑