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Komische Oper Berlin: Jaromír Weinbergers "Schwanda, der Dudelsackpfeifer"

Premiere: Samstag, 5. Mrz 2022 | 19 Uhr

Mit Schwanda schuf Jaromír Weinberger ein ebenso komisches wie berührendes Werk, das zwischen 1927 und 1933 zu den meistgespielten Opern zählte. Diese Liebeserklärung an Böhmen, aus Stoffen und Figuren der Heimat geschaffen, hat ihre musikalischen Wurzeln in Volksliedern und Tänzen der Region und trägt Blüten sowohl im Stil der Opern seines Landsmannes Bedřich Smetana – allen voran Die verkaufte Braut – als auch der spätromantischen Orchesterklänge à la Franz Schreker oder Richard Strauss. Nur ein Instrument kennt diese Partitur nicht: einen Dudelsack …

 

Im Zentrum der Geschichte: ein bodenständiger, herzensfrischer Held und Sackpfeifen-Virtuose, irgendwo zwischen Orpheus und Odysseus, der sich in die weite Welt locken lässt, seine große Liebe zurücklässt und fantastische Abenteuer erlebt. Nun ist das Werk erstmals an der Komischen Oper Berlin zu erleben.

Volksoper in zwei Akten [1927] von Jaromír Weinberger
Libretto von Miloš Kareš
Deutsche Nachdichtung von Max Brod

Musikalische Leitung: Ainārs Rubiķis
Inszenierung: Andreas Homoki
Choreographie: Otto Pichler
Bühnenbild: Paul Zoller
Kostüme: Klaus Bruns
Dramaturgie: Simon Berger
Chöre: David Cavelius
Licht: Franck Evin

Besetzung
Daniel Schmutzhard (Schwanda) | Kiandra Howarth (Dorotka) | Tilmann Unger (Babinský) | Ursula Hesse von den Steinen (Königin) | Jens Larsen (Magier) | Johannes Dunz (Richter) | Ivan Turšić (Scharfrichter/Der Höllenhauptmann) | Philipp Meierhöfer (Teufel) | Timothy Oliver (Des Teufels Famulus)  

Chorsolisten der Komischen Oper Berlin u. a.
Es spielt das Orchester der Komischen Oper Berlin.

Vorstellungen 11., 19. und 26. Mrz, 1., 10. und 15. Apr sowie 8. Jul 2022

 

 

 

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